Heute ist der 8.02.2026 und in Dortmund ist ein wichtiges Thema in der Gesundheitspolitik die Osteoporose. Diese Erkrankung betrifft Frauen deutlich häufiger als Männer. Aktuelle Daten der AOK NordWest zeigen, dass in Westfalen-Lippe 6,3% der weiblichen Bevölkerung an Osteoporose leiden, während bei den Männern nur 1,3% betroffen sind. Besonders nach der Menopause steigt das Risiko für Knochenschwund, was auf den Abfall des Östrogenspiegels zurückzuführen ist. Im Jahr 2023 wurden bei 12.000 AOK NordWest-Versicherten in Dortmund Osteoporose diagnostiziert und behandelt.
Osteoporose bleibt oft unbemerkt, da Symptome häufig erst bei erheblichem Körpergrößenverlust oder durch Knochenbrüche auftreten. Eine Knochendichtemessung, auch Osteodensitometrie genannt, kann helfen, den Verdacht auf Osteoporose zu bestätigen. Die Behandlung umfasst eine kalzium- und vitaminreiche Ernährung sowie regelmäßige Bewegung. Verschreibungspflichtige Medikamente wie Bisphosphonate, die den Knochenabbau hemmen, und Parathormon, das den Knochenaufbau fördert, können ebenfalls eingesetzt werden.
Ernährung zur Stärkung der Knochen
Die empfohlene tägliche Zufuhr für Erwachsene beträgt mindestens 1.000 mg Kalzium und 800 IE Vitamin D; bei Knochenschwund sollte die Kalziumzufuhr auf 1.300 mg erhöht werden. Kalziumquellen sind unter anderem fettarme Milchprodukte, Nüsse, Samen, Grünkohl, Brokkoli, Beeren, Kiwi, Trockenfrüchte und Sojaprodukte. Vitamin D ist entscheidend für die Kalziumaufnahme, jedoch reicht Sonnenlicht in Deutschland nur im Sommer aus. Eine Ergänzung im Winter kann sinnvoll sein.
Eine Übersicht über wichtige Nährstoffe zur Stärkung der Knochen bietet die Osteoporose Lebensmittel Tabelle, die auf aktuellen Forschungsergebnissen basiert. Neben Kalzium und Vitamin D sind auch Vitamin K, Magnesium und Zink wichtige Nährstoffe für die Knochengesundheit. Es ist wichtig, hochphosphatige Nahrungsmittel, wie verarbeitete Lebensmittel und Softdrinks, sowie oxalsäurehaltige Lebensmittel, wie Spinat und Rhabarber, einzuschränken, da sie die Kalziumaufnahme beeinträchtigen können.
Bewegung und Lebensstil
Regelmäßige körperliche Aktivität spielt eine entscheidende Rolle für die Knochengesundheit. Empfohlene Sportarten sind Schwimmen, Radfahren und Krafttraining. Eine ausgewogene Ernährung, die täglich calciumreiche Lebensmittel integriert, ist ebenfalls wichtig. Für Menschen mit Laktoseintoleranz gibt es laktosefreie Alternativen, die ebenso reich an Kalzium sind.
In Dortmund sind die Herausforderungen im Umgang mit Osteoporose klar: Neben der häufigeren Betroffenheit von Frauen sind auch genetische Faktoren, Bewegungsmangel und unzureichende Nährstoffzufuhr entscheidende Risikofaktoren. Das Bewusstsein für gesunde Ernährung und Bewegung ist daher unerlässlich. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Kombination aus einer kalziumreichen Ernährung und einem aktiven Lebensstil entscheidend ist, um Osteoporose vorzubeugen und die Knochengesundheit zu fördern. Weitere Informationen finden Sie in den detaillierten Artikel auf Nordstadtblogger und der Metamorphosen.