Am Freitagabend, dem 26. Dezember, wurde die Evinger Straße in Dortmund Schauplatz eines besorgniserregenden Vorfalls, der einen massiven Polizeieinsatz auslöste. Nach Angaben von derwesten.de fielen Schüsse, was zur Alarmierung der Mordkommission führte. Ob es Verletzte oder sogar Todesopfer gab, ist momentan unklar, was die Situation umso dramatischer macht. Die Polizei gibt an, dass weitere Informationen zu einem späteren Zeitpunkt erwartet werden.
Aber das ist nicht der einzige Schussvorfall, der die Dortmunder besorgt. Bereits am 22. Dezember kam es in der Wittichstraße zu einer ähnlichen Situation, bei der mehrere Schüsse auf ein Fahrzeug abgegeben wurden. Glücklicherweise blieb der Geschädigte, ein 39-jähriger Dortmunder, unverletzt, wie presseportal.de berichtet. Die Polizei hat die Mordkommission mit den Ermittlungen betraut, um die Hintergründe der Tat und die Identität der Schützen zu klären. Interessierte Bürger werden aufgefordert, sich mit Informationen zu verdächtigen Gruppen an die Kriminalwache Dortmund zu wenden.
Aktuelle Kriminalitätslage in Dortmund
Die Polizei hat auf die wachsende Gewalt mit der Einrichtung einer speziellen Task Force und der Einführung eines Messertrageverbots reagiert. Bei Kontrollen konnten bereits 125 wirksame Verbote ausgesprochen werden. Dies könnte ein erster Schritt in die richtige Richtung sein, um der steigenden Kriminalität, insbesondere der Straßenkriminalität mit einem Anstieg um 19 Prozent, Einhalt zu gebieten. Die stärksten Rückgänge sind bei Wohnungseinbrüchen zu beobachten, die trotz eines leichten Anstiegs insgesamt niedrig ausfallen.
Polizeipräsident Gregor Lange macht auf die gesellschaftlichen Ursachen von Kriminalität aufmerksam und fordert mehr Verantwortung von Schulen, Jugendzentren und Eltern. Der Anstieg der Jugendkriminalität hat auch dazu geführt, dass das Jugendkommissariat personell verstärkt wurde. In dieser kritischen Situation sind die Dortmunder gefordert, wachsam zu sein und mit der Polizei zusammenzuarbeiten, um die Sicherheit in der Stadt zu gewährleisten.
Es bleibt zu hoffen, dass die aktuellen Ermittlungen bald Klarheit über die Hintergründe der Vorfälle bringen und die Polizei erfolgreich gegen die steigende Kriminalität vorgehen kann.