Heute ist der 19.04.2026 und wir blicken auf eine spannende Saison in der 3. Liga, die am 1. August 2025 begann und am 16. Mai 2026 enden wird. In diesen Monaten hat die Liga einige bemerkenswerte Veränderungen durchlebt. Ein herausragendes Ereignis war die Meisterschaft von Arminia Bielefeld, die mit 72 Punkten den Aufstieg in die 2. Bundesliga sicherte. Trainer Mitch Kniat wurde für seine hervorragende Arbeit zum Trainer der Saison gewählt und hat damit einen bedeutenden Meilenstein in der Vereinsgeschichte gesetzt.

Doch nicht nur die Bielefelder haben für Aufsehen gesorgt. Auch die Absteiger haben die Liga geprägt: Unterhaching, der SV Sandhausen, Hannover 96 II und Borussia Dortmund II mussten den bitteren Gang in die Regionalliga antreten. Neu dabei sind drei direkte Aufsteiger aus der Regionalliga: MSV Duisburg, TSG Hoffenheim II und Schweinfurt 05. Zudem hat der TSV Havelse über die Relegation gegen Lok Leipzig den Sprung in die 3. Liga geschafft. Die 20 Klubs in dieser Saison sind nun bereit, sich in spannenden Duellen zu messen.

Die Anstoßzeiten und Übertragungen

Die Anstoßzeiten sind für Fans ein wichtiger Aspekt, um kein Spiel zu verpassen. An einem Freitag können die Spiele zwischen 18 und 20.30 Uhr angepfiffen werden. Samstags gibt es fünf Partien um 14 Uhr und eine um 16.30 Uhr, während der Sonntag drei Spiele um 13.20 Uhr, 16.30 Uhr und 19.30 Uhr bietet. Die Übertragung der Spiele ist vielfältig: MagentaSport zeigt alle Begegnungen live und auf Abruf, während die öffentlich-rechtlichen Sender der ARD einige regionale Spiele übertragen.

Die Preisstruktur für MagentaSport ist ebenfalls interessant. Telekom-Kunden können für 7,95 Euro im Monatsabo oder 12,95 Euro im Jahresabo zuschlagen, während Nicht-Telekom-Kunden für 12,95 Euro im Monatsabo oder 19,95 Euro im Jahresabo Zugang erhalten. So bleibt die 3. Liga auch für die Zuschauer attraktiv, die die Spiele live verfolgen möchten.

Ein Blick in die Geschichte von Arminia Bielefeld

Der 1. Bielefelder Fußballclub „Arminia“ wurde am 3. Mai 1905 im Restaurant „Modersohn“ in Bielefeld von 14 Personen gegründet. Die ersten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: 1913 wurde die Meisterschaft in der A-Klasse Westfalen errungen, gefolgt von einer Teilnahme an der westdeutschen Meisterschaft. In den 1930er- und 1940er-Jahren spielte der Verein, inzwischen in DSC Arminia Bielefeld umbenannt, in der Gauliga Westfalen.

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Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte der Verein Schwierigkeiten, an frühere Erfolge anzuknüpfen. 1947 folgte die Rückkehr in die Westfalenliga, doch der Abstieg in niedrigere Ligen war nicht zu vermeiden. Die 1960er-Jahre brachten jedoch neue Hoffnung: Arminia qualifizierte sich 1963 für die Regionalliga und gewann 1966 den westdeutschen Pokal. Der Aufstieg in die 1. Bundesliga gelang 1970, doch der Wettskandal von 1971 führte zu einem Zwangsabstieg und finanziellen Schwierigkeiten.

Nach einer Phase der Konsolidierung schaffte es der Verein 1978 erneut in die Bundesliga. In den 1980er-Jahren erlebte die Mannschaft eine erfolgreiche Zeit mit Platzierungen in der oberen Tabellenregion. Trotz mehrerer Abstiege wurde Arminia Bielefeld zur „Fahrstuhlmannschaft“, die insgesamt viermal in die Bundesliga abstieg und dreimal aufstieg. Den Titel als Rekordaufsteiger teilt der Verein mit dem 1. FC Nürnberg.

Mit dem jüngsten Aufstieg in die 2. Bundesliga hat Arminia Bielefeld einmal mehr bewiesen, dass sie ein fester Bestandteil der deutschen Fußballlandschaft ist. Die kommenden Wochen versprechen spannende Spiele und interessante Entwicklungen in der 3. Liga, die sowohl für Fans als auch für die Klubs viele Überraschungen bereithalten werden.