In Köln ist das Thema Geschwindigkeitskontrollen aktueller denn je. Am 14. Januar 2026 hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen, insbesondere in Schwelm, eine mobile Radarkontrolle aktiviert, die heute um 07:06 Uhr in der Frankfurter Straße, einer 30 km/h-Zone, für Aufmerksamkeit sorgte. Laut news.de ist die Überwachung des Straßenverkehrs ein wichtiges Anliegen der Behörden, und es sind im gesamten Umfeld von Schwelm temporäre Geschwindigkeitsmessungen zu erwarten.
Die Radarkontrollen haben sich im Laufe der Jahre zu einem unverzichtbaren Instrument der Verkehrsüberwachung entwickelt. Die erste Radarmessung fand wohl im Januar 1957 statt, gefolgt von der Zulassung der Radarfalle VRG 2 zwei Jahre später. Heute nutzen die Behörden in Deutschland etwa 4.400 fest installierte Radarmessgeräte zur Überwachung.[bussgeldkatalog.org] Die mobile Radarkontrolle funktioniert mithilfe des Doppler-Effekts: Radarwellen werden ausgesendet, vom Fahrzeug reflektiert und die Geschwindigkeit wird berechnet. Bei Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit wird ein Beweisfoto gefertigt.
Relevanz der Geschwindigkeitskontrollen
Die wichtigsten Ziele hinter diesen Kontrollen sind die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Ahndung von Geschwindigkeitsübertretungen. Die Polizei sowie verschiedene Ordnungsbehörden führen sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen durch. Die gängigsten Messmethoden umfassen Radaranlagen, Lichtschranken und Lasermessgeräte, um nur einige zu nennen.[bussgeldkatalog.de] Besonders für Fahranfänger gibt es im Fall von Geschwindigkeitsüberschreitungen strenge Regelungen: Eine Überschreitung um mehr als 21 km/h kann zur Verlängerung der Probezeit führen, und es ist die Teilnahme an einem Aufbauseminar erforderlich.
Bußgelder bei Tempoverstößen können ganz schön ins Geld gehen. So ist es essentiell, auf die Toleranzwerte zu achten: Bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h sind es 3 km/h, und darüber werden 3 % abgezogen. Dies sorgt dafür, dass nicht jeder kleine Verstoß sofort zu einem Bußgeldbescheid führt.
Ein Blick nach vorne
Die Einführung neuer Technologien wie der Section Control, die die Durchschnittsgeschwindigkeit über längere Strecken misst, zeigt, dass die Verkehrsüberwachung ständig weiterentwickelt wird. Der Datenschutz wird dabei allerdings immer wieder zum Thema, denn während die Technik Fortschritte macht, müssen auch die Rechte der Autofahrer gewahrt bleiben.[bussgeldkatalog.org] Die hohen Anschaffungskosten für Radarfallen, die oft im sechsstelligen Bereich liegen, lassen sich in der Regel durch die Einnahmen für Aufklärung und Verbesserung der Infrastruktur rechtfertigen.
Sure, dass der Alltag im Straßenverkehr weiterhin spannend bleibt und jeder wissen sollte, was auf ihn zukommen kann. Wenn man also das nächste Mal durch Schwelm oder Köln fährt, sollte man stets im Hinterkopf haben: Wo geblitzt wird, ist nicht immer offensichtlich, aber die Konsequenzen können es sein!