Heute ist der 24.02.2026 und in der Welt der Gesundheitsförderung geht es spannend zu. Die nächste Folge der beliebten Reihe „Essen als Medizin“ steht vor der Tür. Am Montag, den 23. Februar 2026, um 21:00 Uhr, wird die 90. Folge ausgestrahlt. Wer diese verpasst, hat am Mittwoch um 06:35 Uhr und am Donnerstag um 00:30 Uhr die Chance, die Episode zu sehen. Die Moderatoren Viola Andresen, Matthias Riedl, Jörn Klasen und Silja Schäfer widmen sich in dieser Staffel, die sich mit der Verbesserung von Gesundheitsproblemen durch spezielle Ernährungsstrategien beschäftigt, wichtigen Themen wie der Brustkrebs-Nachsorge, Motilitätsstörungen und Bluthochdruck. Weitere Informationen zu dieser Sendung gibt es auf der Webseite des NDR, die Sie hier finden können.

Ein zentrales Thema dieser Folge ist die Nachsorge bei Brustkrebspatienten. Silvana K., eine 48-jährige Pflegefachkraft, hat ihre Krebserkrankung überstanden, sieht sich jedoch mit einer Gewichtsproblematik konfrontiert. Nach einer Magen-OP hat sie 50 kg verloren, kämpft jetzt aber mit der Angst vor einer Gewichtszunahme. Dies zeigt, wie wichtig die richtige Ernährung in der Nachsorge ist. Regelmäßige Mahlzeiten, ballaststoffreiche Kost, weniger Zucker, sowie der Verzehr von Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten werden empfohlen. Diese Ansätze sind nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig, um den Körper nach solch einer schweren Erkrankung zu unterstützen.

Gesundheitliche Herausforderungen und Ernährung

Ein weiteres Thema, das in der Episode behandelt wird, sind die Motilitätsstörungen, unter denen Frank D. leidet. Der 48-Jährige hat mit Verdauungsproblemen wie Blähungen, Durchfällen und Verstopfung zu kämpfen. Die Diagnose einer ausgeprägten Motilitätsstörung stellt für ihn eine Herausforderung dar. Um seine Beschwerden zu lindern, werden Medikamente zur Ankurbelung des Magen-Darm-Transports sowie eine Umstellung auf püriertes, leicht verdauliches Essen empfohlen. Kleinere Portionen und der Verzicht auf FODMAP können ebenfalls zur Besserung seiner Situation beitragen.

Auch Ina B., 60 Jahre alt, wird in dieser Folge vorgestellt. Sie hat 30 kg abgenommen, leidet jedoch an Bluthochdruck und Vorhofflimmern. Ihr aktuelles Problem ist ein Gewichtsplateau und die Rückkehr von Pfunden. Hier zeigt sich, wie wichtig eine angepasste Ernährungsberatung ist. Ina erhält den Rat, mehr zu essen, um die dringend benötigten 1.300 Kalorien pro Tag zu erreichen, wobei der Fokus auf Gemüse, Eiweiß und Vollkornprodukten gelegt wird. Flexibles Intervallfasten, wie die Methoden 16:8, 5:2 und 1:1, können ebenfalls zur Gewichtsreduktion und -erhaltung beitragen.

Nachsorge und Ernährung nach Brustkrebs

Die Nachsorge nach einer Brustkrebserkrankung ist ein Themenbereich, der besondere Aufmerksamkeit verdient. Laut den Empfehlungen für Brustkrebspatienten sollten Nachsorgeuntersuchungen in den ersten drei Jahren alle drei Monate, in den folgenden zwei Jahren alle sechs Monate und danach jährlich erfolgen. Bei der Diagnose Duktales Carcinoma in situ (DCIS) gilt eine andere Regelung: Hier sind alle sechs Monate in den ersten fünf Jahren Nachsorgeuntersuchungen notwendig. Mammographien und Sonographien sollten ebenfalls jährlich durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass keine neuen Erkrankungen auftreten. Diese regelmäßigen Kontrollen sind entscheidend für die frühzeitige Erkennung möglicher Rezidive oder Metastasen, was den Heilungsprozess erheblich unterstützen kann. Weitere Informationen zu Nachsorge und Unterstützung finden Sie hier.

Zusätzlich ist es wichtig zu erwähnen, dass eine ausgewogene Ernährung während und nach einer Krebserkrankung von zentraler Bedeutung für die körperliche und seelische Gesundheit ist. Der Ernährungszustand hat einen direkten Einfluss auf den Behandlungserfolg und die Genesung. Oft können während der Therapie und der Nachsorge Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust auftreten, was für die Betroffenen belastend ist. Hier ist eine qualifizierte Ernährungsberatung sehr hilfreich. Kleine Portionen können helfen, den Druck zu mindern, und Angehörige sollten ermutigen, auch kleine Essensmengen zu loben. Es ist wichtig, realistische Ziele zu setzen und Geduld zu haben, da die Rückkehr zu einem gesunden Gewicht Zeit in Anspruch nehmen kann. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auf der Webseite der Deutschen Krebshilfe hier.