Heute ist der 15.02.2026. In den letzten Wochen hat der Iran-Konflikt erneut für Schlagzeilen gesorgt, insbesondere durch die Aussagen des Bundeskanzlers Friedrich Merz. US-Senator Lindsey Graham lobte Merz für seine Haltung in dieser heiklen Angelegenheit. Graham äußerte sich positiv über Merz‘ Prognose, dass der Iran fallen wird. Während einer Indien-Reise im Januar erklärte Merz, er rechne mit einem politischen Umbruch im Iran und betonte: „Wenn sich ein Regime nur noch mit Gewalt an der Macht halten kann, dann ist es faktisch am Ende.“ Diese Einschätzung fand bei Graham Anklang, der von seinen Gesprächen mit Merz und dem britischen Premierminister Keir Starmer beeindruckt war.

Graham, der einen engen Draht zu Trump hat und sich während der Münchner Sicherheitskonferenz mit ihm austauschte, ist ein klarer Befürworter eines Führungswechsels im Iran. Bei einer Großdemonstration in München sprach er vor etwa 200.000 Menschen über die Notwendigkeit eines Wandels. In Bezug auf die Gespräche zwischen Merz und dem französischen Präsidenten Macron über nukleare Abschreckung äußerte sich Graham neutral, betonte jedoch die Wichtigkeit dieser Themen und forderte eine Stärkung der NATO.

Merz‘ Engagement für Dialog

Zusätzlich zu seinen Aussagen über den Iran hat Merz kürzlich auf eine iranische Provokation reagiert und einen Dialog mit den USA gefordert. In einem Artikel auf Spiegel.de wird hervorgehoben, wie wichtig es ist, diplomatische Lösungen zu finden, um die Spannungen im Nahen Osten zu entschärfen. Merz betont, dass der Iran niemals Atomwaffen besitzen dürfe, was angesichts der aktuellen geopolitischen Lage von äußerster Bedeutung ist.

Der Bundeskanzler reiste kürzlich zum G7-Gipfel nach Kanada, wo er seine Unterstützung für eine diplomatische Lösung des Israel-Iran-Konflikts anbot. Ein telefonischer Austausch mit dem Sultan von Oman zeigte, dass beide Seiten bereit sind, eine diplomatische Lösung zu finden. Diese Bemühungen sind umso wichtiger, da die Situation zwischen Israel und Iran angespannt bleibt, insbesondere nach einem Großangriff Israels auf iranische Atomanlagen und militärische Einrichtungen. Der Iran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, was zu zahlreichen Opfern auf beiden Seiten führte.

Forderungen nach Schutzmaßnahmen

In Anbetracht der sich zuspitzenden Lage hat Deutschland auch den Schutz jüdischer Einrichtungen erhöht. Merz warnte vor möglichen iranischen Angriffen auf israelische oder jüdische Ziele in Deutschland. Außenminister Johann Wadephul ist in der Region unterwegs, um Gespräche mit verschiedenen Ländern zu führen, unter anderem in Oman, Ägypten, Saudi-Arabien und Katar. Die geplante Verhandlungsrunde im Oman über Irans Atomprogramm wurde jedoch abgesagt, was die Situation weiter kompliziert.

Die Entwicklungen rund um den Iran und die internationale Reaktion darauf sind von großer Bedeutung. Die Kombination aus militärischen Aktionen, diplomatischen Bemühungen und der Forderung nach nuklearer Abrüstung zeigt, wie vielschichtig und herausfordernd diese Thematik ist. Merz und Graham setzen sich für eine klare Positionierung gegen die iranischen Ambitionen ein, und ihre Stimmen sind in der aktuellen politischen Landschaft von großer Relevanz.