Willkommen in Buer, einem Stadtteil von Gelsenkirchen, der nicht nur durch seine malerische Lage, sondern auch durch seine spannende Geschichte besticht. Hier, wo die Emscher fließt und das Ruhrgebiet seinen Charme entfaltet, hat sich ein Ort entwickelt, der von Stolz und Tradition geprägt ist. Der Lotterieklub Gute Hoffnung Buer, der bis heute besteht, ist ein gutes Beispiel dafür. Er half durch den Verkauf teurer Lose, die Kriegsflotte des deutschen Kaisers zu finanzieren. Solche Traditionen werden in Buer hochgehalten.
Ein besonders eindrucksvolles Zeugnis des lokalen Geistes liefert Christoph Klug, ein Gastwirt und leidenschaftlicher Anhänger seines Stadtteils. Er trägt ein Lied vor, das den Stolz und die Lebensfreude der Buerschen Bürger widerspiegelt, mit den eingängigen Zeilen: „Wir kommen aus Buer, Buer, Buer, von Sorgen keine Spur.“ Dies zeigt, wie tief verwurzelt die Identität der Bewohner in ihrer Heimat ist. Auch prominente Persönlichkeiten wie der ehemalige FDP-Justizminister Marco Buschmann und Fußballtorwart Manuel Neuer, der Buer als „das Monaco von Gelsenkirchen“ bezeichnet, tragen zur positiven Wahrnehmung des Stadtteils bei.
Ein Blick auf die demografische und historische Entwicklung
Buer ist nicht nur ein Ort voller Traditionen, sondern auch ein Stadtteil mit einer spannenden demografischen Entwicklung. Aktuell leben hier 32.634 Menschen (Stand: 30. Juni 2025), und die Bevölkerung ist vielfältig, mit einem Ausländeranteil von 15,1%. Der Stadtteil ist Teil des Stadtbezirks Gelsenkirchen-Nord und umfasst das Kerngebiet der ehemaligen Stadt Buer, die bis 1928 selbständig war und 1911 zur Stadt erhoben wurde.
Historisch war Buer ein bedeutender Teil des Kreises Recklinghausen und wurde 2003 für sein 1000-jähriges Bestehen geehrt. Geografisch liegt der Stadtteil günstig zwischen Herne, Essen, Gladbeck und Bottrop und bietet eine gute Anbindung durch die Autobahnen A52 und A2 sowie die Bundesstraße B226.
Wichtige Einrichtungen und kulturelle Highlights
In Buer gibt es zahlreiche Einrichtungen, die sowohl für die Bürger als auch für Besucher von Bedeutung sind. Das Rathaus Buer, 1912 eingeweiht, dient heute als technisches Rathaus und ist ein architektonisches Highlight des Stadtteils. Die Propsteikirche St. Urbanus, erbaut 1893 und im Zweiten Weltkrieg beschädigt, ist ein weiteres kulturelles Wahrzeichen.
Die religiöse Landschaft in Buer ist vielfältig, mit einer vorwiegend katholischen Bevölkerung, die von mehreren evangelischen und muslimischen Gemeinden ergänzt wird. Inmitten dieser kulturellen Vielfalt erinnert die ehemalige Synagoge, die 1938 niedergebrannt wurde, an die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Buer und wird heute durch einen Gedenkstein gewürdigt.
Für weitere Informationen über die Geschichte und die aktuellen Entwicklungen in Buer besuchen Sie bitte diese Website. Für einen umfassenden Überblick über Buer und seine Besonderheiten ist auch dieser Artikel auf Wikipedia zu empfehlen.