In der besinnlichen Adventszeit zieht der Gelsenkirchener Weihnachtsmarkt zahlreiche Besucher an und hat, obwohl er einer der kleineren Märkte im Ruhrgebiet ist, seinen ganz eigenen Charme. Direkt am Heinrich-König-Platz und Neumarkt können die Gäste verschiedene Leckereien kosten, die von den Standbetreibern alljährlich angeboten werden. Laut derwesten.de ist Carsten Krumtünger, der seit über 35 Jahren einen Bratwurst-Stand betreibt, eine feste Größe auf dem Markt. Von den Anfängen als Brötchenaufschneider hat er sich bis zum Chef am Grill hochgearbeitet. Dieses Jahr wollte er seinem Angebot eine Geflügelwurst für 4 Euro hinzufügen, musste sie jedoch nach nur drei Tagen wegen mangelnder Nachfrage wieder zurückziehen.
Krumtünger stellt fest, dass es auch kein großes Interesse an veganen Wurstalternativen gibt. „Das überlasse ich anderen Ständen“, sagt er und bleibt dabei lieber seinen bewährten Bratwurst- und Currywurstrezepten treu, während die Preise für diese unverändert geblieben sind. Lediglich die Frikadelle wurde um 50 Cent erhöht. Am letzten Samstag wurde ein solider Umsatz erzielt, doch das ist noch weit entfernt von den Zahlen der Einkaufsstraße.
Buer und andere Weihnachtsmärkte
Während der Gelsenkirchener Markt seinen eigenen Charakter hat, findet auch der Buerer Adventsmarkt großen Anklang. Dieser tolle Markt findet auf dem St. Urbanus-Kirchplatz statt und bietet Platz für 13 Aussteller. Hier gibt es nicht nur klassische Speisen wie Bratwurst, sondern auch ein abwechslungsreiches Getränkesortiment und neuartige Leckereien wie Gebäck und vegane Spezialitäten. Zudem gibt es handgemachte Weihnachtsgeschenke und eine Charity-Hütte, die von Ehrenamtlichen betrieben wird.
Für die kleinen Besucher wird viel geboten. Eine eigene Kinderwelt mit Fahrgeschäften und die Möglichkeit, Stockbrot zu backen, sorgen für Begeisterung. Live-Musik von lokalen Bands wie Dublinskis und Rainer Migenda rundet das Programm ab. Die Öffnungszeiten umfassen den 4. und 5. Dezember von 16 bis 22 Uhr, mit zusätzlichen Zeiten am Wochenende. Montag, der 8. Dezember, bleibt jedoch ein Ruhetag für die Marktveranstaltung.
In dieser festlichen Zeit kommen nicht nur die Feinschmecker auf ihre Kosten, sondern auch die Familien und alle, die ein wenig persönliche Wärme und Gemütlichkeit suchen. Die Vielfalt, die auf den Märkten angeboten wird, macht sie zu einem Must-Visit in der Vorweihnachtszeit.