Am Sonntagnachmittag, dem 23. November, ereignete sich in Gelsenkirchen ein besorgniserregender Unfall, der die lokale Gemeinschaft aufrüttelte. Ein etwa zehn Jahre altes Mädchen stürzte mit ihrem Mountainbike etwa zehn Meter einen steilen Abhang hinunter und blieb bewusstlos im dichten Gestrüpp liegen. Ein Passant entdeckte das reglose Kind gegen 16 Uhr und zögerte nicht, den Notruf zu wählen, da er das Mädchen nicht erreichen konnte, so wa.de berichtet.
Erste Hilfe und Bergung
Die Polizei Gelsenkirchen traf schnell am Einsatzort an und leistete Erste Hilfe. Ein Notarzt kümmerte sich um die medizinische Versorgung und bereitete die Bergung des Mädchens vor. Aufgrund der schwierigen Bedingungen wurden zusätzlich Einsatzkräfte mit Spezialausrüstung zur Unterstützung herangezogen. Bei der Erstversorgung war das Kind inzwischen wieder ansprechbar, konnte sich jedoch nicht an den Unfall erinnern. Unklar blieb, wie lange es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im Abhang lag, was die Situation noch dramatischer machte, wie die Presseportal.de berichtet.
Am Unfallort wurde eine Schleifkorbtrage eingesetzt, um das Mädchen sicher zu bergen. Rund zehn Einsatzkräfte waren an der Rettungsaktion beteiligt und schafften es, das Kind in einen vorgeheizten Rettungswagen zu transportieren, bevor es zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Feuerwehr Gelsenkirchen hatte dabei eine zügige und koordinierte Einsatztaktik, die eine reibungslose Weiterbehandlung des Mädchens garantierte.
Unfallstatistiken
Solche Vorfälle sind nicht nur in Gelsenkirchen ein ernstes Thema. Unfallverletzungen gehören zu den größten Gesundheitsgefahren für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Statistiken zeigen, dass Unfälle die häufigste Todesursache für Kinder ab einem Jahr sind. Im Jahr 2021 suchten circa 1,9 Millionen Kinder nach einem Unfall Arzt und über 167.000 mussten stationär behandelt werden, wie die Plattformer kindersicherheit.de dokumentiert.
Die häufigsten Unfallorte sind dabei das Zuhause (43,8%), gefolgt von Schulen und anderen Betreuungseinrichtungen (24,2%). Dies verdeutlicht, wie wichtig Prävention und Sicherheit im Alltag der Kinder sind. Solche tragischen Unfälle wie in Gelsenkirchen sollten uns alle daran erinnern, wachsam zu sein und geeignete Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.
Mit dem Schock dieses Unfalls im Hinterkopf, hoffen wir, dass das betroffene Mädchen bald wieder gesund wird und aus diesen erschreckenden Erfahrungen lernt.