Die „Black Week“ hat in Gütersloh das Weihnachtsgeschäft ordentlich angeheizt. Rainer Schorcht, der Sprecher der lokalen Einzelhändler, berichtet von einem regelrechten Run auf die Geschäfte. Viele Händler locken mit verlockenden Sonderangeboten, um es den großen Online-Riesen wie Amazon nicht zu einfach zu machen. Die erhöhte Kundenfrequenz zeigt, dass die Käuferschaft nach Schnäppchen in allen Branchen sucht, auch wenn besonders im November oft ein gewisses Zögern aufgrund der angespannten finanziellen Lage zu spüren ist. Schorcht prognostiziert, dass die Umsätze in diesem Jahr ähnlich wie im Vorjahr ausfallen könnten, aber die Inflation stellt eine Herausforderung dar und könnte die realen Gewinne schmälern.

Doch wie sieht es allgemein im Handel aus? In Bayern etwa wird der Umsatz während der Black Week auf 940 Millionen Euro geschätzt. Bernd Ohlmann, Pressesprecher des Handelsverbands Bayern, ist optimistisch und glaubt, dass das gesteckte Ziel erfüllt wird, auch wenn inflationsbereinigt die Umsätze stagnieren. Einzelhändler ziehen eine gedämpft positive Bilanz und führen dies auf drei entscheidende Faktoren zurück: das Wetter, which war um die Adventszeit trocken und sonnig, das Kalenderdatum, das viele dazu veranlasste, Geschenke zu besorgen, und das Monatsende, das für viele ein guter Zeitpunkt ist, um konsumfreudiger zu sein.

Änderungen im Online-Handel

Kaufverhalten der Konsumenten