Ein Unfall in Harsewinkel, der am 5. Oktober 2025 gegen 23:00 Uhr an der Wadenhardstraße, Ortsteil Marienfeld, passierte, wurde nun zum Gesprächsthema der Stadt. Zwei Fahrzeuge, ein Hyundai und ein VW, waren beteiligt, wobei der 37-jährige Fahrer des Hyundai mit dem 18-jährigen VW-Fahrer zusammenstieß. Bei der Kollision, die an der Einmündung zum Remser Weg stattfand, wurden beide Fahrer leicht verletzt und mussten zur ambulanten Behandlung in ein Gütersloher Krankenhaus. Die Wagen erlitten derart schwere Beschädigungen, dass sie auf ein angrenzendes Feld geschleudert wurden und nun nicht mehr fahrbereit sind.
Besorgniserregend ist die Tatsache, dass ein Fahrer alkoholisiert war. Dies wurde durch eine Blutprobe, die entnommen wurde, bestätigt. Sein Führerschein wurde ebenfalls sichergestellt. Die Promillegrenzen in Deutschland sind klar definiert: Für Fahranfänger und Personen unter 21 Jahren gilt ein absolutes Alkoholverbot. Ab 0,3 Promille droht bereits die relative Fahruntüchtigkeit, was entsprechend schwerwiegende rechtliche Folgen nach sich ziehen kann, darunter Bußgelder und mögliche Fahrverbote. [ADAC] berichtet von einem klaren Regelwerk zur Promillegrenze, wo ab 1,1 Promille sogar von absoluter Fahruntüchtigkeit die Rede ist und strenge Strafen drohen.
Unfallursache unter der Lupe
Der Unfall führte zu einer Verkehrssperrung der Wadenhardstraße in beide Fahrtrichtungen während der Ermittlungen zur Unfallursache. Diese dauern derzeit noch an, und die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können. Interessierte Personen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05241/ 8690 bei der Polizei in Gütersloh zu melden.
Ein weiterer Aspekt ist die funktionsfähige Zulassung der beteiligten Fahrzeuge. Laut Angaben der Polizei war eines der Fahrzeuge nicht ordnungsgemäß zugelassen, weshalb es auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt wurde. Solche Verstöße sind nicht nur ärgerlich, sondern können auch die rechtlichen Folgen für die Fahrenden erheblich beeinflussen.
Alkohol am Steuer – ein großes Risiko
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im Jahr 2024 wurden rund 34.700 Verkehrsunfälle in Deutschland registriert, die im Zusammenhang mit Alkohol standen, was einer erschreckenden Zahl von durchschnittlich 95 Unfällen pro Tag entspricht. Diese Statistiken sind ein eindringlicher Hinweis darauf, wie gefährlich das Fahren unter Alkoholeinfluss ist. Bei Unfällen, die zu Verletzungen oder sogar Todesfällen führen, drohen hohe Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr, wenn man sich mit dem Thema Alkohol am Steuer beschäftigt, wie [e-recht24] thematisiert.
Das Thema Alkohol am Steuer hat nicht nur persönliche Konsequenzen, sondern betrifft auch die Finanzwelt, da die Haftpflicht- und Kaskoversicherungen oft nur unter strengen Auflagen bei Unfällen unter Alkoholeinfluss zahlen. Dies macht deutlich, dass das Fahren unter Alkoholeinfluss nicht nur eine Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer darstellt, sondern auch schwere persönliche und finanzielle Folgen nach sich ziehen kann.