Am 27. Oktober 2025 hat die Nachricht die Gemeinde in Hamm erschüttert: Pfarrer Ralf Dunker ist überraschend im Krankenhaus verstorben. Der 63-Jährige hinterlässt eine lange Spur in der katholischen Kirche, wo er 35 Jahre lang tätig war. In seiner letzten Rolle als Leiter der Pfarrei St. Franziskus von Assisi prägte er das religiöse Leben vieler Menschen und leitete zahlreiche sakramentale Feiern.
Dunker wurde am 29. Dezember 1961 in Fröndenberg geboren und fand seine Berufung zum Priester beim Weiheakt am 2. Juni 1990 in Paderborn. Schon früh, als Vikar in der Pfarrei Liebfrauen, zeigte er ausnehmend großes Engagement, was dazu führte, dass er bald die Pfarrerschaft übernahm. Ein markantes Datum in seiner Laufbahn stellt der 1. Januar 2016 dar, an dem die Kirchengemeinde St. Franziskus von Assisi gegründet und Dunker zu ihrem ersten Pfarrer ernannt wurde.
Ein letzter Abschied
Der Abschied von Pfarrer Dunker wird am kommenden Montag, den 3. November, um 14 Uhr mit einem Trauergottesdienst in der Liebfrauenkirche gefeiert. Bei dieser Trauerfeier, die den Umständen angemessen ohne das übliche Kreuzzeichen beginnt, wird die Gemeinde die Möglichkeit haben, in persönlicher Weise Abschied zu nehmen. In Form eines Requiems wird dabei auch die Eucharistie gefeiert, ein zentraler Bestandteil des katholischen Glaubens, der das Leben und die Auferstehung thematisiert.
Die Liturgie wird durch Lesungen, Lieder und Fürbitten geprägt, und die Angehörigen können eigene Elemente einbringen, wie Gedichte oder Lieblingslieder. Nach dem Gottesdienst wird die Trauergemeinde in einer Prozession zum Hammer Südenfriedhof ziehen, wo er beigesetzt wird. Dort werden ergreifende Rituale den letzten Weg begleiteten, darunter die Segnung der Grabstelle mit Weihwasser und das gemeinschaftliche Gebet.
Ein Leben für den Glauben
Der Verstorbene war nicht nur Pfarrer, sondern auch stellvertretender Dechant des Dekanates Hellweg und war bekannt für seine pastoralen Schwerpunkte in Liturgie sowie den Sakramenten wie Taufe und Firmung. Ralf Dunker wird von seiner Schwester sowie einem Neffen und einer Nichte in liebevoller Erinnerung behalten. Sein plötzlicher Tod hinterlässt bei vielen Menschen, die er berührte, eine tiefe Trauer und dankbare Erinnerungen an seine verdienstvolle Arbeit.
In diesen schweren Stunden wird deutlich, wie wichtig Gemeinschaft und der Austausch von Beileidsbekundungen sind. Angehörige und Freunde haben die Möglichkeit, in einem Kondolenzbuch Gedanken und Wünsche festzuhalten, was den Trauerprozess erleichtert und zusammenführt.
Dunker war mehr als ein Pfarrer; er war eine Stütze für viele und hat sein Leben ganz dem Glauben gewidmet. Sein Vermächtnis wird weiterleben, während die Gemeinde sich am Montag von einem geschätzten Seelsorger verabschiedet.
Für mehr Informationen zu den Details der Trauergottesdienste kann man donbosco-magazin.eu besuchen oder sich auf wa.de informieren.