In Nordrhein-Westfalen stehen Autofahrer vor einer großen Herausforderung: Die Autobahn Westfalen hat angekündigt, die Brückenanlage im Autobahnkreuz Herne zu erneuern. Das bedeutet gleich zwei zeitlich begrenzte Vollsperrungen der A43, die in den kommenden Wochen für Verkehrsbehinderungen sorgen werden. Die erste Vollsperrung findet von Freitag, dem 21. November, bis Montag, den 24. November, bis 5 Uhr statt. Hier wird der Abschnitt zwischen Bochum-Riemke und Kreuz Recklinghausen gesperrt.

Die Bauarbeiten sind notwendig, um die nördliche Hauptbrücke mit modernen Fertigteilen zu errichten. Eine interessante Neuerung bringt die Bauart der nördlichen Nebenbrücke mit sich: Hier kommen Self-Propelled Modular Transporter (SPMT) zum Einsatz. Diese innovativen Fahrzeuge ermöglichen den Transport der Brückenplatte als Ganzes und verkürzen die Bauzeit erheblich.

Umleitungen und weitere Sperrungen

Für Autofahrer gibt es Umleitungen: Ab Kreuz Bochum erfolgt die Umleitung über die A40, während ab Kreuz Recklinghausen die A2 und dann die A45 genutzt werden müssen. Außerdem wird parallel zur ersten Vollsperrung auch die A52 bei Essen vollständig gesperrt. Die Verkehrsexperten haben sich große Mühe gegeben, um sicherzustellen, dass sich die Umleitungsstrecken nicht überschneiden und damit der Verkehr möglichst reibungslos fließen kann.

Die zweite Vollsperrung der A43 ist für Freitag, den 28. November, ab 23 Uhr bis Samstag, den 29. November, 22 Uhr geplant. Zudem sind bis Mitte 2027 weitere Sperrungen von Verbindungsrampen zu erwarten, die den Fahrzeugverkehr weiterhin belasten werden. Für den Großraum Köln könnte dies zusätzliche Herausforderungen mit sich bringen.

Freizeitspaß auf dem Wasser

Doch nicht nur auf den Straßen tut sich etwas. Der Hokuryu-See in Japan lädt ab dem 9. Mai bis 16. Oktober 2022 Freund:innen des Stand-Up-Paddling (SUP) zu aufregenden Erlebnissen ein. Hier gibt es Platz für bis zu 30 Teilnehmer pro Tour, wobei der Preis für eine aufregende Paddeltour bei ¥ 5,000 liegt. Diese Gebühr deckt die Führungsgebühr, den Ausrüstungsverleih sowie eine Versicherungsgebühr.

Für alle, die dies ausprobieren möchten, gibt es einige Teilnahmebedingungen. Die Aktivität eignet sich sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Paddler, allerdings ist eine maximale Gewichtsbeschränkung von 140 kg zu beachten. Ein weiterer wichtiger Hinweis: Die Tour startet vom Touristeninformationszentrum und endet in der Regel nach zwei Stunden, je nach Wetter- und Wasserstand, wobei mit Veränderungen gerechnet werden muss.

Sicherheit auf dem Wasser

Beim Stand-Up-Paddling sollten sich die Teilnehmer auch an bestimmte Regeln und Vorschriften halten, um Unfälle und Umweltschäden zu vermeiden. Dazu zählen unter anderem Vorfahrtsregeln, das Überholen von anderen Wasserfahrzeugen und das Verbot, Schleusen zu benutzen. Um diese Themen gründlicher zu erfassen, können interessierte Paddler sich über verschiedene Informationsquellen wie die Kollisionsverhütungsregeln (KVR) und die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung informieren.

Wasserverkehrszeichen sind ebenfalls entscheidend für die Sicherheit. Rote Schilder sind beispielsweise ein Hinweis auf Verbote und Gebote, während blaue Schilder vor Gefahren warnen. Das Tragen von Schwimm- oder Rettungswesten wird auch empfohlen, auch wenn es zum Teil nicht vorgeschrieben ist. Wer vorhat, bei Dunkelheit zu paddeln, sollte zudem eine elektrische Lampe mitnehmen, um besser sichtbar zu sein.

Ob auf der A43 oder auf dem Hokuryu-See, sowohl Autofahrer als auch Wassersportler müssen in den nächsten Wochen aufmerksam bleiben. Ändern sich die Pläne für die Straßen oder die Wetterbedingungen, so stehen wir bereit, um Sie am Laufenden zu halten.