Heute ist der 16.02.2026, und die Klever Innenstadt ist bereit für eine der farbenfrohesten und lebhaftesten Traditionen der Region: den Rosenmontagszug. Tausende Jecken haben sich versammelt, um das bunte Spektakel zu erleben, das um 12.11 Uhr mit dem Wagen von Prinz Tobi Budde „der Träumende“ planmäßig gestartet ist. Der erste Wagen setzte sich um 12.30 Uhr in Bewegung, allerdings mit rund 20 Minuten Verspätung, was die Vorfreude auf den Umzug nicht minderte. Die ersten Wagen erreichen die Innenstadt gegen 13 Uhr. Der Zug beginnt im Ortsteil Kellen auf der Emmericher Straße und zieht dann durch die Straßen der Kreisstadt bis zur Hoffmannallee.

Insgesamt sind 62 Zugnummern gemeldet, darunter 17 Fußgruppen. Die Route des Zuges führt über die Emmericher Straße, Wiesenstraße, Bensdorpstraße, Herzogstraße, Große Straße und Hagsche Straße. Um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten, sind die Straßen gesperrt, Umleitungsstrecken ausgewiesen und Haltverbote an vielen Stellen eingerichtet. Polizei und Ordnungsbehörde der Stadt Kleve führen verstärkte Kontrollen durch, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Anschließend wird in den Kneipen und im großen Festzelt am Spoykanal weitergefeiert.

Regelungen und Sicherheitsmaßnahmen für den Karneval

Besondere Regelungen gelten auch für den Klever Karneval 2026. Die Stadt hat zahlreiche ordnungsbehördliche Maßnahmen eingeführt, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Dazu gehört die Kampagne „Mehr Spaß ohne Glas!“, die zum Verzicht auf Glasbehältnisse während der Veranstaltungen aufruft. Dieses Ziel ist es, Glasscherben und Gefahren für Zugwagen, Einsatzfahrzeuge und Besucher zu reduzieren. Am 16. Februar, dem Tag des Rosenmontagszuges, gilt der Verzicht auf Glas am Rand der Zugwege.

Zusätzlich wird die Lautstärke auf den Wagen des Rosenmontagszuges auf einen „normalen Bereich“ reduziert. Der Konsum von Cannabis im Bereich der Zugwege ist verboten, ebenso das Abbrennen und der Verkauf von Feuerwerkskörpern. Besonders wichtig sind die Regelungen zum Jugendschutz: Die Abgabe von branntweinhaltigen Getränken an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist untersagt, und der Aufenthalt in Gaststätten für diese Altersgruppe ist nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person erlaubt.

Ein sicherer Karneval für alle

Die Festlichkeiten des Karnevals in Deutschland sind nicht nur ein Anlass zur Freude, sondern auch ein Thema, das zunehmend im Zeichen von Sicherheit steht. In vielen Städten, wie zum Beispiel Köln und Düsseldorf, wurden Maßnahmen wie verschärfter Brandschutz in Kneipen sowie strenge Waffenverbotszonen eingeführt. Die Behörden setzen auf präventive Kontrollen, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. In Düsseldorf etwa ist die Altstadt „scherbenfrei“, und es gelten strikte Verbote für Glasflaschen und Gläser.

Die Stadt Kleve folgt diesem Beispiel und möchte gemeinsam mit den Veranstaltern und Besuchern ein sicheres und unbeschwertes Karnevalserlebnis bieten. Hunderte Einsatzkräfte von Polizei und Ordnungsamt stehen bereit, um die Feierlichkeiten zu begleiten und die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen zu überwachen.

Insgesamt sollten die Feiernden darauf achten, die geltenden Regelungen zu beachten und so zu einem harmonischen und fröhlichen Karneval beizutragen. Für weitere Informationen zu den Sicherheitsbestimmungen und dem Rosenmontagszug, können Sie die Artikel auf rp-online.de und lokalkompass.de nachlesen.