Der Umzug des Autonomen Zentrums (AZ) in Köln ist in vollem Gange. Bis Ende 2026 plant die Stadt, das AZ vom Eifelwall nach Kalk zu verlegen, und hat dafür bereits einen neuen Standort im Gewerbehof „In den Reihen 16“ vorgesehen. Dieser Schritt kommt, nachdem der Nutzungsvertrag für den bisherigen Standort an der Luxemburger Straße 93 um ein weiteres Jahr verlängert wurde. Auf der Agenda steht eine Umwandlung des alten Standorts in eine grüne Oase für die Bürger, während das AZ als soziales Zentrum in Kalk etabliert werden soll. Das berichtet die Rundschau Online.

Das neue Gebäude wird das AZ für nur 287 Euro pro Monat mieten, eine sehr günstige Gelegenheit in der heutigen Zeit. Die Stadt hat zudem rund 1,2 Millionen Euro für die Sanierung bereitgestellt, von denen ein Teil durch Eigenleistung des AZ gedeckt wird. Die ersten Baumaßnahmen haben bereits Anfang Januar 2026 begonnen, und es sind diverse Nutzungsmöglichkeiten geplant, darunter Veranstaltungsräume, ein Café und Büros. Damit soll das AZ einen beeindruckenden Ort für Kunst, Kultur und Gemeinschaft schaffen.

Ängste der Mieter in Kalk

Kölner Stadt-Anzeiger.

Einige der Mieter ziehen in Betracht, das Gebäude „In den Reihen 16“ gemeinsam in Erbpacht von der Stadt zu übernehmen. Diese Option könnte nicht nur den Verdrängungsdruck mildern, sondern auch eine langfristige Perspektive für die kreativen Räume in Kalk bieten. Die Frage bleibt, wie die Stadt die bestehenden Mietverhältnisse für die Mieter in diesem Rahmen unterstützen kann.

Ein Blick in die Zukunft

Der Umzug des AZ into den neuen Standort wird als ein Teil einer größeren städtischen Entwicklungsstrategie gesehen, die darauf abzielt, die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Bedingungen in Köln zu verbessern. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung arbeitet daran, ein integriertes Konzept für nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern, das alle städtischen Akteure einbindet. Diese Strategie soll helfen, die urbanen Räume nicht nur für jetzige, sondern auch zukünftige Generationen lebenswert zu gestalten.

Alles in allem deutet der bevorstehende Umzug des AZ nach Kalk auf eine spannende Neuausrichtung hin, die sich sowohl um die Bedürfnisse der Gemeinschaft als auch um nachhaltige Entwicklung bemüht. Gleichzeitig muss die Stadt die Sorgen ihrer Bürger ernst nehmen, um eine harmonische Lösung für alle Beteiligten zu schaffen. Diese dynamische Entwicklung bleibt also im Blickpunkt der kölnischen Stadtentwicklung.