Am heutigen Tag, dem 13. März 2026, führt die Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur die „NRW Innovation Tour 2026“ durch. Ziel dieser Tour ist es, Ideen für mehr Nachhaltigkeit und Effizienz in erfolgreiche Geschäftsmodelle umzusetzen. Ministerin Neubaur besucht drei innovative Unternehmen in Köln, Overath und Königswinter, die mit Wissenschaft und Forschung an wirtschaftlichem Erfolg, Resilienz und Nachhaltigkeit arbeiten.

Die erste Station ist die Hottgenroth Software AG in Köln, die von 9.00 bis 11.00 Uhr besucht wird. Hier wird an Softwarelösungen gearbeitet, die die effiziente Planung von Gebäuden ermöglichen. Besonders interessant ist die Kooperation mit der Hochschule Düsseldorf, in der Künstliche Intelligenz (KI) zur Optimierung der Energieversorgung von Gebäuden eingesetzt wird. Die Adresse lautet Von-Hünefeld-Straße 35, 50829 Köln.

Nachhaltige Materialien und technische Lösungen

Im Anschluss geht es zur Poly-IQ GmbH in Overath, wo von 11.45 bis 13.45 Uhr nachhaltige Materialien für den 3D-Druck in der Industrie entwickelt werden. Diese Initiative erfolgt in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Köln und nutzt umweltfreundliches Granulat aus recyceltem Kunststoff. Die Adresse ist Alte Ziegelei 7, 51491 Overath-Untereschbach.

Den Abschluss der Tour bildet die ZERA GmbH in Königswinter, die von 14.30 bis 16.30 Uhr besucht wird. Das Unternehmen entwickelt Systeme zur Erzeugung, Messung, Prüfung und Kalibrierung elektrischer Größen. In Kooperation mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg wird die Normgerechtigkeit von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge geprüft. Zudem hat ZERA ein Patent im Rahmen des Landesprogramms „innovation2business“ angemeldet. Die Adresse lautet Humboldstraße 2a, 53639 Königswinter.

Stärkung der Innovationskraft

Ministerin Neubaur möchte mit dieser Tour die Innovationskraft vor Ort stärken und die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern. Die ersten Besuche der Tour fanden bereits im Februar in Aldenhoven, Mönchengladbach und Krefeld statt, und es sind weitere Besuche im Ruhrgebiet, Münsterland und Ostwestfalen-Lippe geplant.

Die Relevanz dieser Tour wird auch durch den europäischen Green Deal unterstrichen, der über 1.000 Milliarden Euro Investitionen bis 2030 vorsieht und Unternehmen dazu zwingt, sich nachhaltiger aufzustellen. Unternehmen, die weiterhin auf fossile Lieferketten und lineare Produktionsmodelle setzen, werden Marktanteile verlieren. Technologische Treiber wie KI, Digitalisierung und 3D-Druck spielen dabei eine entscheidende Rolle, indem sie Effizienz und Nachhaltigkeit in den Vordergrund rücken. So kann beispielsweise der Einsatz von KI den Energieverbrauch um bis zu 30 % senken und die Effizienz durch Datenanalyse erheblich steigern.

Die „NRW Innovation Tour 2026“ ist somit nicht nur ein bedeutendes Event für die teilnehmenden Unternehmen, sondern auch ein wichtiger Baustein in der Transformation hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft. Die Einladung zur Berichterstattung aus Köln, Overath und Königswinter steht allen interessierten Medien offen, wobei sich Journalisten bis zum 12. März 2026, 15.00 Uhr, unter presse@mwike.nrw.de anmelden können. Weitere Informationen finden Sie in den ausführlichen Berichten auf den Webseiten <a href="https://www.wirtschaft.nrw/nrw-innovation-tour-2026-ministerin-neubaur-besucht-unternehmen-koeln-overath-und-koenigswinter„>Wirtschaft NRW und <a href="https://www.land.nrw/node/24725„>Land NRW.