Es tut sich etwas in Köln-Rodenkirchen: Sabine Müller, die neue Bezirksbürgermeisterin, steht in den Startlöchern. Die 62-Jährige, die seit 40 Jahren in der Stadt lebt und Anfang November 2023 für die Grünen gewählt wurde, möchte nun kräftig anpacken. Gerne zieht sie mit ihrem Fahrrad durch die Stadt, und das nicht ohne Grund. Müller hat sich ein großes Ziel gesetzt: Sie möchte viel Zeit in den Gebieten verbringen, in denen die Wahlbeteiligung gering ist, und dort das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen. Ihre langjährige Erfahrung in der Lokalpolitik und ihr persönlicher Einsatz versprechen Großes für den Bezirk.

Was bringt die neue Bezirksbürgermeisterin mit? Ihre politische Laufbahn kann sich sehen lassen: Nach zehn Jahren im Rat für die Grünen hat sie unter anderem den Ausschuss für Umwelt und Grün geleitet. Zudem war sie sechs Jahre lang in der Bezirksvertretung Rodenkirchen aktiv und bringt somit viel Wissen und Erfahrung mit, um sich den Herausforderungen in ihrem neuen Amt zu stellen. Schon jetzt ist klar, dass ihr Herz für die Umwelt schlägt, sodass eine ihrer Prioritäten die Förderung einer kinderfreundlichen Mobilität ist. Hierzu zählt unter anderem die Einführung von Tempo 30 und die Verbesserung der Beleuchtung in Wohngebieten.

Einbindung der Nachbarschaften

Müller möchte die Nachbarschaftskultur stärken. So plant sie, lokale Initiativen wie Nachbarschaftshilfen, Seniorennetzwerke und kirchliche Gemeinschaften aktiv zu unterstützen. In ihrer Vorstellung soll Rodenkirchen ein Ort sein, wo sich die Menschen nicht nur begegnen, sondern auch engagieren. Ihr persönliches Anliegen ist die Verkehrswende im Kölner Süden. In diesem Zusammenhang möchte sie den Fuß- und Radverkehr fördern, Carsharing-Angebote ausbauen und den öffentlichen Nahverkehr verbessern.

Ein weiteres wichtiges Vorhaben ist die Verlängerung der Gürtellinie 13 bis zur Bonner Straße. „Da liegt was an“, sagt Müller und ergänzt, dass auch das Thema Bewohnerparken in Bayenthal und die Schaffung von Quartiersgaragen auf ihrer Agenda stehen. Ein besonderes Augenmerk gilt der Verbesserung der Aufenthaltsqualität in Meschenich. Eine zentrale Umgestaltung ist hier angedacht, um einen Ortsmittelpunkt zu schaffen.

Eine persönliche Verbindung und viel Engagement

Sabine Müllers Herz schlägt für Köln, und das ist nicht nur ein Politikerinnen-Gelübde. Sie lebt seit 15 Jahren in Zollstock und hat die Stadt gut im Blick. „Ich liebe es, mit dem Rad unterwegs zu sein“, gesteht sie, und auch ihre Hobbys – Singen in einem A-Cappella-Chor sowie das Lesen von Zeitungen und Sachbüchern – verraten eine Person, die gerne informiert und kreativ aktiv ist. Als Mutter von drei erwachsenen Kindern und Großmutter einer Enkelin hat sie auch einen familiären Bezug zu den Bedürfnissen der nächsten Generation.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Mit Sabine Müller wurde eine erfahrene und engagierte Persönlichkeit zur Bezirksbürgermeisterin gewählt, die sich mit Leidenschaft und einem klaren Programm für die Verbesserung von Rodenkirchen einsetzen will. Ihre Erkenntnis über die Notwendigkeit von Kompromissen zwischen den demokratischen Parteien zeigt, dass sie bereit ist, auf die unterschiedlichen Stimmen im Bezirk zu hören und gemeinsam Lösungen zu finden. Es bleibt also spannend, was die Zukunft für Rodenkirchen bereithält!