Heute, am 12. Februar 2026, blicken Fußballfans in Deutschland gespannt auf das DFB-Pokalviertelfinale, das in vollem Gange ist. Die Spannung ist greifbar, denn Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart und SC Freiburg haben bereits den Sprung ins Viertelfinale geschafft. Heute stehen sich Bayern München und RB Leipzig gegenüber, um zu entscheiden, wer ins Halbfinale einzieht. Die Übertragungen der Viertelfinalpartien sind vielschichtig: Bayer Leverkusen spielt gegen FC St. Pauli live im ZDF, während Holstein Kiel auf VfB Stuttgart trifft, ebenfalls im ZDF zu sehen ist. Hertha BSC trifft auf SC Freiburg, die Partie läuft auf Sky, und das Duell zwischen Bayern München und RB Leipzig wird sowohl in der ARD als auch auf Sky übertragen. Die Spannung ist also nicht nur auf dem Platz, sondern auch vor dem Bildschirm spürbar!

Im Viertelfinale sind zwei Zweitligisten, Holstein Kiel und Hertha BSC, sowie sechs Erstligisten vertreten. Bayer 04 Leverkusen, der Pokalsieger von 2024, konnte sich im Achtelfinale mit einem klaren 3:0 gegen den FC St. Pauli durchsetzen. Holstein Kiel hingegen hatte im Achtelfinale gegen den Hamburger SV Glück und setzte sich im Elfmeterschießen durch. Im Viertelfinale musste das Team jedoch eine 0:3-Niederlage gegen den VfB Stuttgart hinnehmen. Auch Hertha BSC erlebte einen spannenden Verlauf, verlor aber im Viertelfinale knapp mit 4:5 im Elfmeterschießen gegen SC Freiburg.

Finanzielle Aspekte des DFB-Pokals

Der DFB-Pokal 2025/2026 bietet eine beeindruckende Prämienverteilung, die insgesamt knapp 68 Millionen Euro umfasst, verteilt von der ersten Runde bis zum Halbfinale. Allein für das DFB-Pokalfinale sind 7,2 Millionen Euro vorgesehen. Die Ausschüttungen sind gestaffelt: Für die erste Runde erhalten die Teilnehmer 211.886 Euro, während das Viertelfinale mit 1.695.088 Euro vergütet wird. Die Halbfinalisten bekommen 3.390.175 Euro, und der Verlierer des Finales kann mit 2.880.000 Euro rechnen. Der Gewinner des DFB-Pokals erhält stolze 4.320.000 Euro!

Die Halbfinalpartien sind für den 21. und 22. April 2026 angesetzt, während das Finale im Berliner Olympiastadion am 23. Mai 2026 ausgetragen wird. Der DFB-Pokal ist nicht nur ein Turnier, sondern eine Institution im deutschen Fußball, die seit der Erstaustragung im Jahr 1935 (damals noch als Tschammerpokal bekannt) Millionen von Fans begeistert. Die Spiele werden im K.-o.-System ausgetragen, und die Atmosphäre ist jedes Jahr elektrisierend. Wer könnte schon die legendären Momente im Berliner Olympiastadion seit 1985 vergessen?

Ein Blick auf die Geschichte des DFB-Pokals

Der DFB-Pokal, auch bekannt als DFB-Vereinspokal, ist der zweitwichtigste Titel im deutschen Vereinsfußball und wird vom DFB ausgerichtet. In dieser Saison nehmen 64 Mannschaften daran teil, darunter die 18 Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga sowie die ersten vier der 3. Liga und viele weitere Teams aus unteren Ligen. Der Pokal hat eine lange und bewegte Geschichte, geprägt von Rekorden und unvergesslichen Spielen. Der Rekordsieger FC Bayern München hat 20 Titel gewonnen, während VfB Stuttgart mit vier Titeln die zweitmeisten Pokalsiege vorzuweisen hat. Gerd Müller hält den Rekord als Torschütze mit 78 Toren im DFB-Pokal, und Mirko Votava ist der Rekordspieler mit 79 Einsätzen.

Für weitere spannende Informationen über den DFB-Pokal und seine Geschichte lohnt sich ein Blick auf die Kicker-Seite, die stets aktuelle Spieltagsdaten und Analysen bietet. Auch die umfassende Wikipedia-Seite zum DFB-Pokal ist eine wertvolle Informationsquelle für Fußballfans, die tiefer in die Geschichte und Statistiken eintauchen möchten. Der DFB-Pokal bleibt ein fesselndes Thema, das nicht nur die Spieler und Vereine, sondern auch die Fans in seinen Bann zieht.