Heute ist der 15.02.2026 und die Fußballwelt schaut auf Leverkusen, wo der FC St. Pauli in einem enttäuschenden Spiel gegen Bayer Leverkusen mit 0:4 unterlag. Nach einem vielversprechenden 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart war die Euphorie schnell verflogen, und das Team zeigte ein „ganz schlechtes Gesicht“, wie Verteidiger Karol Mets nach dem Spiel feststellte.
Die Partie nahm früh eine negative Wendung für St. Pauli. In der 13. Minute führte ein Eigentor von Torwart Nikola Vasilj zum 1:0 für Leverkusen. Nur zwei Minuten später erhöhte Patrik Schick mit einem Kopfball auf 2:0. Kapitän Jackson Irvine äußerte sich nach dem Spiel kritisch über die Leistung des Teams und erklärte, dass die beiden Gegentore das Team „gekillt“ hätten. Er forderte eine kritische Selbstreflexion, um die Ursachen dieser schwachen Darbietung zu ergründen.
Eine schwache Offensive
Die Offensive von St. Pauli konnte in der gesamten Partie kaum Akzente setzen und hatte lediglich eine nennenswerte Torchance. Diese entstand erst in der 86. Minute durch Joel Fujita. Torwart Jonas Blaswich von Leverkusen musste in der gesamten Begegnung nur einmal eingreifen, was die Dominanz der Leverkusener verdeutlicht. Irvine gestand ein, dass das Team weit von ihrem Leistungsniveau entfernt war und viele einfache Ballverluste hatte, was die eigene Spielweise erheblich beeinträchtigte.
Trainer Alexander Blessin betonte nach dem Spiel, dass das Team „was gutzumachen“ habe, vor allem im bevorstehenden Duell gegen Werder Bremen, das am kommenden Sonntag um 17.30 Uhr im NDR Livecenter stattfindet. Interessanterweise belegt Werder Bremen aktuell den 16. Platz in der Tabelle und hat nur zwei Punkte mehr als St. Pauli, was die bevorstehende Begegnung zu einem entscheidenden Spiel in der unteren Tabellenregion macht.
Die nächsten Schritte
Für den FC St. Pauli wird es nun darum gehen, die Lehren aus diesem Spiel zu ziehen und sich schnell zu rehabilitieren. Der Druck, die nächsten Punkte zu sammeln, ist gewaltig, denn die Abstiegssorgen wachsen mit jeder Niederlage. Es bleibt abzuwarten, ob das Team in der Lage ist, den Schalter umzulegen und gegen Werder Bremen eine bessere Leistung zu zeigen.
Weitere Informationen zu diesem Spiel und der aktuellen Lage in der Bundesliga finden Sie auf Kicker.
Die Herausforderungen, vor denen der FC St. Pauli steht, sind nicht zu unterschätzen. Auch der Druck, der auf den Spielern lastet, ist enorm. Es wird spannend sein zu beobachten, wie sie mit dieser Situation umgehen und ob sie die notwendigen Anpassungen vornehmen können, um ihre Saison noch zu retten. Die Fans hoffen auf eine Trendwende und darauf, dass der FC St. Pauli bald wieder in die Erfolgsspur findet.