In einem packenden Bundesliga-Duell setzte sich Bayer Leverkusen gegen den SC Freiburg mit 2:0 durch und zeigt damit, dass man nach der herben 7:2-Niederlage gegen Paris Saint-Germain wieder auf Kurs ist. Leverkusen konnte mit diesem Sieg die beeindruckende Ungeschlagenheitsserie der Freiburger, die zuvor in acht Spiele ohne Niederlage waren, beenden. Der Radioreporter hob hervor, dass dieser Erfolg für Leverkusen nicht nur enorm wichtig war, sondern auch als Ausdruck der Schwäche von Freiburg gilt, die offensiv kaum etwas ausrichteten und defensiv anfällig wirkten.
Die Partie begann mit Druck der Freiburger, doch Leverkusen benötigte etwa eine Viertelstunde, um sich zu stabilisieren. Ernest Poku, der erst im August zu Bayer wechselte, erzielte nach einem schönen Doppelpass mit Aleix García das erste Tor. Besonders bemerkenswert ist, dass Poku in den letzten vier Bundesliga-Spielen bereits drei Tore und eine Vorlage beisteuern konnte. In der 54. Minute legte Edmond Tapsoba per Kopf nach und erhöhte auf 2:0 – ein Treffer, der aus einer präzisen Flanke von Alejandro Grimaldo resultierte, der durch aktives Spiel überzeugte.
Freiburgs Schwierigkeiten
Der SC Freiburg musste in dieser Begegnung zahlreiche Veränderungen hinnehmen. Trainer Julian Schuster brachte gleich vier neue Spieler in der Startelf im Vergleich zum Europa-League-Spiel gegen Utrecht, das man 2:0 gewonnen hatte. Lucas Höler, der seit 2018 beim SC Freiburg spielt und in 239 Einsätzen 42 Tore erzielt hat, fand sich in einer ungewohnten Rolle hinter der Sturmspitze Junior Adamu wieder, einem Spieler, der nicht als besonders treffsicher bekannt ist. Igor Matanovic, der Sommerneuzugang, blieb erneut auf der Bank.
Freiburgs Defensive wurde in der zweiten Halbzeit erheblich geschwächt, als Philipp Lienhart nach einer zweiten gelben Karte vom Platz gestellt wurde. In der 75. Minute sah er Gelb-Rot, was Freiburger Hoffnungen auf ein Comeback zunichtemachte. Das Team agierte zu defensiv und brachte kaum Gefahr vor dem Tor von Leverkusen.
Leverkusens Aufwärtstrend
Bayer Leverkusen unter dem neuen Trainer Kasper Hjulmand hat sich mittlerweile auf den fünften Tabellenplatz hochgekämpft und liegt mit sieben Punkten Rückstand hinter Bayern München. In den letzten drei Spielen der Bundesliga hat Leverkusen 13 von 15 möglichen Punkten geholt und scheint ein gutes Händchen für die Spieleridentität und Teamstruktur entwickelt zu haben, was von Hjulmand stark betont wird. Jonas Hofmann, der nach der Entlassung von Erik ten Hag und einer schwierigen Phase wieder zu alter Form aufläuft, lobt die Talente wie Aleix García, der bei Hjulmand das Vertrauen des Trainers gewinnt und in jedem Spiel in der Startelf steht.
Mit diesem klaren Sieg ist Leverkusen nicht nur auf Kurs, ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte zu verteidigen, sondern auch bereit, einen Schritt weiter zu gehen, während Freiburg wohl erst einmal an seinem Spiel arbeiten muss, um aus der aktuellen Krise herauszukommen.
Der Spannungsbogen bleibt also hoch in der Bundesliga, und die nächsten Spieltage versprechen, für beide Teams interessante Herausforderungen zu bringen. sueddeutsche.de berichtet weiter über die Entwicklungen, während apnews.com und kicker.de über die kommenden Spiele in der Bundesliga und deren Auswirkungen berichten.