Gestern, am 9. Februar 2026, fand in Predazzo ein spannender Wettbewerb im Skispringen statt, bei dem Philipp Raimund die Goldmedaille für Deutschland gewinnen konnte. Der 25-jährige Springer setzte sich in einem packenden Wettkampf durch, bei dem er 106,5 Meter weit sprang. Dies bedeutete, dass er sich gegen starke Konkurrenten wie Kacper Tomasiak, der Silber gewann, und die beiden Bronzemedaillengewinner Ren Nikaido und Gregor Deschwanden behaupten konnte, die beide punktgleich auf 104,0 Meter kamen. Dieser Sieg markiert einen historischen Moment für Deutschland, da es der erste Olympiasieg im Skispringen seit Andreas Wellinger im Jahr 2018 ist.
Bundestrainer Stefan Horngacher, der nach den Spielen seine Karriere beenden wird, äußerte sich humorvoll zur Gold-Party nach dem Sieg von Raimund. Pius Paschke, ein Kollege von Raimund, vermutete, dass die Trainer nun mehr trinken würden, da sie nicht selbst springen müssen. Horngacher hob die Bedeutung von Raimunds Erfolg hervor, insbesondere in einer Saison, die für das deutsche Team voller Herausforderungen war. Er beschrieb Raimund als athletisch und technisch talentiert, erwähnte aber auch, dass es in der Vergangenheit einige „Streitgespräche“ zwischen den beiden gegeben hat, die letztendlich als wichtig für ihre Beziehung angesehen werden.
Der Mixed-Team-Wettbewerb
Der nächste große Wettbewerb für Raimund und sein Team steht bereits vor der Tür. Am 14. Februar 2026 wird der Mixed-Team-Wettbewerb stattfinden, bei dem Raimund gemeinsam mit Felix Hoffmann, Selina Freitag und Agnes Reisch antreten wird. Nach diesem Wettbewerb plant Raimund, sich eine kurze Pause zu gönnen und sich auch ein Bier zu gönnen. Horngacher sieht großes Potenzial für weitere Erfolge der deutschen Springer bei den verbleibenden Wettkämpfen.
Die Olympischen Winterspiele 2026, die in Mailand und Cortina d’Ampezzo, Italien, stattfinden, bieten für die Skispringer ein spannendes Rahmenprogramm. Die Wettkämpfe finden im Predazzo Ski Jumping Stadium statt und erstrecken sich vom 7. bis 16. Februar 2026. In diesem Zeitraum sind insgesamt vier Einzelwettkämpfe, ein Teamwettkampf und ein Mixed-Wettbewerb geplant. Vor den Olympischen Spielen fanden Testwettkämpfe statt, um die Schanzenbedingungen zu überprüfen, die aufgrund von Umbauarbeiten während des Sommer Grand Prix im September 2025 durchgeführt wurden.
Die deutsche Mannschaft, bestehend aus Springern wie Philipp Raimund, Felix Hoffmann, Andreas Wellinger und Pius Paschke, hat sich zum Ziel gesetzt, Medaillen zu gewinnen und die Favoriten zu besiegen. Vor dem Einzelwettbewerb am 9. Februar 2026 hatte Raimund bereits nach dem ersten Durchgang geführt, während Hoffmann auf Platz 13 lag. Die Konkurrenz war stark, bevorzugte Springer waren unter anderem Domen Prevc und Marius Lindvik, die in der Vergangenheit hervorragende Leistungen gezeigt haben.
Angesichts der Verletzungen von Eva Pinkelnig und Alexandria Loutitt, die die gesamte olympische Saison verpassen werden, wird es interessant sein zu beobachten, wie sich die Wettbewerbe entwickeln und welche neuen Athleten in den Fokus rücken. Der Druck auf die Springer und das Team ist hoch, aber mit einem starken Start in den Wettbewerb kann Deutschland optimistisch auf die kommenden Tage blicken.
Für weitere Informationen zu diesem spannenden Event und den Ergebnissen können Sie die vollständigen Details auf Radio Leverkusen und Der Westen nachlesen. Eine umfassende Übersicht der Olympischen Winterspiele finden Sie auch auf der Wikipedia-Seite zu den Olympischen Winterspielen 2026.