Streaming-Plattformen bringen in diesen Tagen interessante Neuheiten auf den Bildschirm, die die Zuschauer fesseln und zum Nachdenken anregen. Besonders hervorzuheben ist Guillermo del Toros Neuverfilmung von „Frankenstein“, die seit dem 7. November auf Netflix verfügbar ist. Die Geschichtenerzählung um den Wissenschaftler Victor Frankenstein, der einen künstlichen Menschen erschafft und die Kontrolle über seine Kreatur verliert, hat sich schnell an die Spitze der Charts katapultiert. Laut Radio Lippe weist die Serie beeindruckende 29,1 Millionen Abrufe innerhalb von drei Tagen in 72 Ländern auf, was sie zum Streaming-Hit macht.
In der Hauptrolle brillieren Jacob Elordi und Oscar Isaac, während Christoph Waltz in einer Nebenrolle zu sehen ist. Solch ein Staraufgebot in kombinierter fantastischer Handlung lässt annehmen, dass hierbei nicht nur cineastisch, sondern auch emotional tiefgründig gearbeitet wurde.
Dokumentation mit Tiefgang
Neben der dramatischen Adaption von „Frankenstein“ hat Netflix auch den Dokumentarfilm „Babo – Die Haftbefehl-Story“ ins Programm aufgenommen, der seit dem 28. Oktober zu sehen ist und aktuell Platz eins in Deutschland belegt. Mit 1,8 Millionen Abrufen in der zweiten Woche zeigt der Film eindrucksvoll, dass er ein Thema anpackt, das viele berührt. Der Rapper Haftbefehl gewährt einen schockierenden Einblick in die dunklen Seiten seines Lebens und kämpft mit persönlichen Dämonen.
Wie IMDb beschreibt, ist der Film alles andere als eine Romantisierung des Rap-Lifestyles. Sucht, Verlust und der Kampf um den Wiederaufstieg sind zentrale Themen, die in authentischer, roher Weise dargestellt werden. Der Film bietet eine bewegende Darstellung, die sowohl zur Bildung als auch zur Selbstreflexion anregen sollte – eine Sichtweise, die in Schulen von großer Bedeutung sein könnte.
Science Fiction und romantische Konflikte
Doch das Streaming-Angebot ist vielseitig. Bereits seit dem 7. November ist die neue Science-Fiction-Serie „Pluribus“ bei Apple TV zu sehen. Geschaffen von Vince Gilligan, behandelt sie das Thema Lebensqualität ohne Konflikte. Die erste Episode lässt die Zuschauer hinterfragen, warum die Hauptfigur Carol Sturka, gespielt von Rhea Seehorn, das Glück, das alle anderen empfinden, nicht erleben kann. Diese interessante Prämisse zieht möglicherweise viele Zuschauer an, die sich für dystopische Themen interessieren.
Die ersten zwei Folgen sind bereits online, während die dritte Episode am 14. November folgt. Ganz im Sinne eines binge-watching-technischen Ansatzes wird die gesamte Staffel voraussichtlich bis zum 26. Dezember verfügbar sein.
Romantische Erzählungen und neue Staffeln
Nicht zu vergessen ist die zweite Staffel von „Maxton Hall – Die Welt zwischen uns“, die ebenfalls seit dem 7. November auf Prime Video läuft. Basierend auf den Büchern von Mona Kasten, hielt die erste Staffel überraschenderweise viele Zuschauer in Atem. Der Fokus auf die Liebesgeschichte zwischen James Beaufort, dem Sohn eines wohlhabenden Unternehmers, und Ruby Bell, einer Stipendiatin aus bescheideneren Verhältnissen, könnte viele Herzen höher schlagen lassen. Diese neue Staffel wird in den kommenden Wochen insgesamt sechs Episoden bereitstellen, die wöchentlich bis zum 28. November erscheinen.
Die Streaminglandschaft bietet also für jeden Geschmack etwas. Ob schockierende Wahrheiten, emotionale Achterbahnfahrten oder fesselnde fiktive Welten – die Auswahl ist überwältigend und vielversprechend.