Die Handballwelt schaut auf Köln, wo am 18. April 2026 im Halbfinale des DHB-Pokals ein spannendes Duell stattfand. Die Füchse Berlin setzten sich mit 39:36 gegen den TBV Lemgo Lippe durch und sicherten sich damit einen Platz im Finale. Vor 19.750 begeisterten Zuschauern in der Lanxess-Arena zeigten die Füchse eine beeindruckende Leistung, angeführt von ihrem besten Werfer Lasse Andersson, der mit 11 Toren maßgeblich zum Sieg beitrug.
Das Spiel selbst war ein echtes Spektakel. Nach einem anfänglichen Rückstand von 5:7 fanden die Füchse schnell ihren Rhythmus zurück und führten zur Halbzeit bereits mit 20:16. Dejan Milosavljev, der Torwart der Füchse, glänzte in der ersten Halbzeit mit einer Fangquote von 41%. Doch die zweite Hälfte brachte eine Aufholjagd der Lemgoer, die auf 26:27 verkürzen konnten. In der spannenden Schlussphase konnten sich die Füchse jedoch auf 34:31 absetzen und gewannen schließlich das Spiel.
Ein Blick auf das Finale
Mit diesem Sieg erreichen die Füchse Berlin zum zweiten Mal das Endspiel des Handball-Pokals. Dort treffen sie am Sonntag um 15:45 Uhr auf den Bergischen HC, der im zweiten Halbfinale den SC Magdeburg im Siebenmeterwerfen besiegte. Der Bergische HC sorgte für eine Überraschung, indem er nach einem dramatischen Match, das regulär 27:27 endete, mit 31:30 gewann und somit den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte feierte.
Die Füchse haben in der Vorwoche ebenfalls gegen Lemgo gewonnen, was die Rivalität zwischen den beiden Teams noch verstärkte. Max Darj erhielt in der ersten Halbzeit eine Zeitstrafe nach nur 90 Sekunden, was die Herausforderungen für die Füchse erhöhte. Trainer Nicolej Krickau äußerte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Angriffsleistung, erkannte jedoch, dass in der Abwehr noch Verbesserungsbedarf besteht. Mathias Gidsel bezeichnete das Spiel als extrem schwierig und hob die Bedeutung des Spiels hervor.
Das Finale am Sonntag verspricht spannend zu werden, nicht nur für die Füchse, sondern auch für die Fans des Bergischen HC. Die Füchse Berlin haben die Chance, ihren zweiten Pokalsieg zu erringen und ihre beeindruckende Saison mit einem weiteren Highlight zu krönen. Der SC Magdeburg, derzeit Tabellenführer der Bundesliga, wird indes enttäuscht sein, da er nun die Chance auf das Triple (Pokalsieg, deutsche Meisterschaft, Champions-League-Sieg) verpasst hat.