Der Kreis Lippe befindet sich auf der Suche nach neuen ehrenamtlichen Beauftragten für die Senioren- und Behindertenarbeit. Der aktuelle Zeitraum für die Ämter neigt sich dem Ende zu, da Rolf Schnülle und Gudrun Pohl, die seit 2021 tätig sind, ihre Amtszeit bald beenden. Der Kreistag plant, die Nachfolger im Frühjahr 2026 zu ernennen, sodass noch genügend Zeit für die Bewerbung bleibt. Interessierte sollten sich bis zum 15. November für die Seniorenbeauftragten und bis zum 21. November für die Behindertenbeauftragten bewerben, wie blomberg-nachrichten.de berichtet.
Rolf Schnülle, der ab 2024 als Behindertenbeauftragter tätig war, hat sich besonders für den Abbau baulicher sowie mentaler Barrieren eingesetzt. Er stand Menschen mit Behinderungen beratend zur Seite und vermittelte erfolgreich zwischen verschiedenen Verbänden und der Kreisverwaltung. Zu seinen Aufgaben gehörten nicht nur die Beratung, sondern auch die aktive Mitwirkung bei der Planung von Verkehr und Infrastruktur sowie die Vertretung der Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen in verschiedenen Ausschüssen. Neben ihm war Gudrun Pohl als Seniorenbeauftragte aktiv und hat in den letzten vier Jahren viele Herausforderungen der älteren Generation angesprochen. Laut Pohl ist die wachsende Generation der Senioren ein zukunftsträchtiges Thema.
Ehrenamtliche gesucht!
Die Aufgaben der neuen Behinderten- und Seniorenbeauftragten sind vielschichtig. Sie koordinieren verschiedene Aktivitäten für Senioren, beraten Seniorengruppen und arbeiten eng mit relevanten Planungs- und Entscheidungsgremien zusammen. Bei Sprechstunden im Kreishaus oder in den Kommunen stehen die neuen Beauftragten künftig der Öffentlichkeit zur Verfügung und unterstützen die Bürger, wo sie nur können. Schnülle und Pohl haben die bereichernden Erfahrungen ihres Engagements stets betont, und man kann nur hoffen, dass viele neue Ehrenamtliche folgen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Aufwandsentschädigung, die den Ehrenamtlichen zusteht. Dies ist ein Anreiz, den viele sicherlich zu schätzen wissen, wenn sie sich für die Bedürfnisse der Senioren und Menschen mit Behinderungen einsetzen. Wer Interesse hat, sollte sich nicht lange zögern und die Chance ergreifen, sich in der Gemeinschaft zu engagieren und eventuell das Leben vieler Menschen positiv zu beeinflussen.
Für weitere Informationen stehen die Kontakte von Tanja Lupuljev für die Seniorenbeauftragten und Monika Heel für die Behindertenbeauftragten zur Verfügung. Auch die Homepage des Kreises Lippe bietet zahlreiche Informationen zu diesem Thema. Es lohnt sich, einen Blick drauf zu werfen!



