Was geht in Lippe? Am heutigen Montag, den 3. November 2025, haben gleich fünf neue Bürgermeister ihren ersten Arbeitstag in den Rathäusern der Region. Diese Neukonstellationen sind das Resultat der Kommunalwahlen, die am 14. September 2025 stattfanden. Mit dem neuen Landrat Meinolf Haase an der Spitze ist frischer Wind und eine spannende Phase für die Politik in Lippe eingeläutet worden. Radio Lippe berichtet, dass in diesem Kontext auch der neue Bürgermeister von Extertal, Christian Sauter von der FDP, sehr schnell nach der Stichwahl seinen Platz eingenommen hat, nachdem sein Vorgänger Frank Meier im Frühling verstorben ist.
Ein weiterer bedeutender Wechsel tritt in Augustdorf ein, wo der frühere Bürgermeister Andreas Wulf, der von 2004 bis 2020 bereits in diesem Amt war, nun parteilos zurückkehrt. In Oerlinghausen hat die SPD mit Peter Heepmann einen neuen Kopf im Rathaus. In Horn-Bad Meinberg wird Michael Ruttner von der CDU zum Bürgermeister gewählt und in Schieder-Schwalenberg übernimmt Marco Müllers als parteiloser Bürgermeister die Amtsgeschäfte. Diese Veränderungen sind nicht nur eine Umstellung für die Bürgerinnen und Bürger, sondern auch eine große Chance für alle Beteiligten, frische Ideen und Perspektiven in die Kommunalpolitik zu bringen.
Wahlen und ihre Bedeutung
Die Kommunalwahlen sind ein entscheidender Moment für jede Gemeinde, das spiegelt sich auch in der hohen Anzahl an Wahlhelferinnen und Wahlhelfern wider, die für die Wahlorganisation benötigt werden. In Nordrhein-Westfalen sind es etwa 110.000 Personen, die zum reibungslosen Ablauf der Wahlen beitragen. Die Landeswahlleiterin und der Innenminister haben die Bevölkerung daher um Unterstützung gebeten, um die demokratischen Prozesse zu fördern. Kreis Lippe bietet weitere Informationen zu Terminen und Ergebnissen der Wahlen.
Diese Wahlen haben nicht nur das politische Gesicht Lippes verändert, sondern auch die Möglichkeit eröffnet, dass Bürger ihre Stimme mitbestimmen und die Zukunft ihrer Gemeinden aktiv gestalten können. Die neuen Bürgermeister stehen nun vor der Herausforderung, die Anliegen der Bürger ernst zu nehmen und in ihre tägliche Arbeit zu integrieren.