Ein unruhiger Morgen für die Bewohner von Lüdenscheid Stadtmitte: Am 23.11.2025 erhielt die Integrierte Leitstelle Märkischer Kreis bereits um 05:39 Uhr einen Notruf aufgrund der Geruchsbelästigung durch gefährliche Brandgase. Die Feuerwehr ist weiterhin im Dauereinsatz, um die Situation zu kontrollieren und die Anwohner zu schützen. Wie news.de berichtet, wurde die Warnung von der Leitstelle ausgegeben, da die Brandgase akute Gesundheitsrisiken mit sich bringen können, die bis zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen können.

Es ist wichtig, dass die Anwohner die Warnungen ernst nehmen. Die Empfehlung der Behörden lautet deutlich: Alle Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben. Zudem sollten Lüftungen und Klimaanlagen abgeschaltet werden, um das Eindringen der schädlichen Gase zu verhindern. Auch wenn die Gefahr als gering eingestuft wurde, raten die Experten dazu, das betroffene Gebiet zu meiden.

Gesundheitsrisiken durch Atemgifte

Brandgase enthalten verschiedene Arten von Atemgiften, die in hohen Konzentrationen auftreten und sich negativ auf die Gesundheit auswirken können. Diese Gifte können über die Atemwege aufgenommen werden und verschiedene schädliche Wirkungen entfalten. Wie auf der Seite von Dräger dargelegt, gehören zu den gesundheitsschädlichen Stoffen unter anderem erstickende, reizende sowie ätzende Gase. Beispiele sind Wasserstoff, Methan oder auch Chlor. Diese Gefahr betrifft nicht nur die unmittelbare Umgebung des Feuers, sondern kann auch bei unsachgemäßer Exposition ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen.

Folgen der Dämpfe können Kopfschmerzen, Übelkeit bis hin zu schwerwiegenderen Zuständen wie Bewusstlosigkeit oder Atemstillstand sein. Besonders kritisch ist die Latenzzeit, die zwischen dem Einatmen des Giftes und den ersten Reaktionen des Körpers liegt. Aus diesem Grund ist der sofortige Schutz durch geeignete Atemschutzgeräte unerlässlich.

Rat der Behörden und Notrufnummer

An die Anwohner in Lüdenscheid richtet sich daher auch der eindringliche Appell: Bitte blockieren Sie die Notrufnummer 112 nicht mit Rückfragen. Die Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte sind in vollem Umfang damit beschäftigt, die Situation zu klären und Entwarnung zu geben, sobald dies möglich ist. Informationen über die Lage werden kontinuierlich aktualisiert und geben der Bevölkerung wertvolle Hinweise, wie sie sich schützen können, so die Märkischer Kreis.

Zusammenfassend bleibt nur zu sagen: Bleiben Sie wachsam, halten Sie sich an die Anweisungen der Behörden und schützen Sie sich und Ihre Familien!