Heute ist der 2.03.2026 und die Polizeibehörden im Kreis Mettmann stehen vor einem ernsthaften Problem. In den letzten Wochen hat es eine Serie von Autoaufbrüchen bei Handwerkern gegeben, die zu einem erheblichen Verlust an wertvollen Werkzeugen und Arbeitsgeräten geführt hat. Unbekannte Täter haben am vergangenen Wochenende mehrere Handwerkerautos aufgebrochen, was die Kriminalpolizei veranlasst hat, Ermittlungen in diesem Fall aufzunehmen und nach Zeugen zu suchen. Insbesondere in Erkrath wurden vier Fälle registriert, in denen hochwertige Werkzeuge entwendet wurden. Die Polizei bittet alle, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich zu melden. Je mehr Augen, desto besser!
In Erkrath gab es konkret Vorfälle in der Mühlenstraße, wo zwei Opel Vivaro zwischen Freitagnachmittag (14.30 Uhr) und Samstagmorgen (9 Uhr) aufgebrochen wurden. Auch ein Renault Master in der Düsselstraße sowie ein Ford Transit in der Neanderstraße waren betroffen. In diesen Fällen wurden ausschließlich hochwertige Werkzeuge und Arbeitsgeräte gestohlen. In Mettmann gab es zudem einen Einbruchsversuch: Ein Peugeot Expert wurde in der Straße Am Rathaus zwischen Freitag (15 Uhr) und Samstag (10 Uhr) angegriffen, jedoch wurde nichts entwendet. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen und ist unter den Telefonnummern 02104 9480-6450 (Erkrath) und 02104 982-6250 (Mettmann) erreichbar (Quelle).
Ermittlungen und neue Vorfälle
Die Situation hat sich nicht beruhigt. In den letzten beiden Nächten waren die Täter auch im Süden von Hilden aktiv und brachen in der Nacht von Montag auf Dienstag gleich fünf Transporter auf. Auch hier wurden Werkzeuge und Arbeitsgeräte entwendet, wodurch ein geschätzter Schaden im fünfstelligen Bereich entstanden ist. In der Nacht darauf kam es erneut zu Diebstählen im Hildener Süden. Die Polizei hat mittlerweile eine Warnung an Unternehmen und Handwerker herausgegeben, ihre hochwertigen Werkzeuge nicht unbeobachtet in Firmenautos zu lagern, da professionelle Banden gezielt solche Fahrzeuge ins Visier nehmen, um das Diebesgut weiterzuverkaufen. Thomas Grünendahl, ein Fliesenleger aus Hilden, berichtete, dass er dubiose E-Mails mit Angeboten für gebrauchte Handwerksgeräte erhalten hat. Die Polizei nimmt solche Hinweise ernst und bittet um zeitnahe Informationen zu verdächtigen Angeboten (Quelle).
Besonders besorgniserregend ist, dass Elektromeister Burkhard Jordan aus Hilden ebenfalls Opfer eines Diebstahls wurde. Sein Werkzeugkoffer im Wert von 1.500 Euro, einschließlich hochwertiger Akkuschrauber und Bohrmaschinen, wurde gestohlen. Trotz bereits getroffener Sicherheitsmaßnahmen, wie der Parken auf einem gesicherten Firmengelände, konnten die Täter anscheinend ungehindert zuschlagen. Ein Monteur hatte sein Transporter mitgenommen, was von den Tätern ausgenutzt wurde. Solche Vorfälle werfen ein grelles Licht auf die Sicherheitslage für Handwerker und die Notwendigkeit, präventive Maßnahmen zu ergreifen.
Die Lage im Überblick
Die Polizei hat die Ermittlungen intensiviert und prüft Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Taten. Der Schaden, der in den letzten Wochen durch diese Aufbrüche entstanden ist, beläuft sich insgesamt auf mehrere Zehntausend Euro. Die Polizei appelliert an die Öffentlichkeit, wachsam zu sein und verdächtige Aktivitäten zu melden. Es bleibt zu hoffen, dass die Täter bald gefasst werden und die Handwerker wieder sicherer arbeiten können. In der aktuellen Lage ist es für Unternehmen und Handwerker besonders wichtig, ihre wertvollen Werkzeuge gut zu schützen und Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken. Ein sicherer Umgang mit den eigenen Ressourcen ist unerlässlich, um sich vor den kriminellen Machenschaften solcher Diebesbanden zu schützen.