Am 11. Februar 2026 hat die Bundespolizei bei Kontrollen am Grenzübergang Elten-Autobahn einen 41-jährigen Mann aus einem Reisebus aus den Niederlanden herausgegriffen. Wie die lokalkompass.de berichtet, lag gegen den Mann ein offener Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kempten vor. Dieser wurde wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ausgestellt. Bei der darauffolgenden Überprüfung fanden die Beamten zudem 2,4 Gramm Marihuana in einem Klemmverschlussstütchen, das in seinem Rucksack versteckt war.
Der Mann konnte die fällige Geldstrafe von 1.800 Euro nicht begleichen. Daher wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt Kleve gebracht, wo er nun eine Haftstrafe von 60 Tagen antreten wird. Ein harter Fall, der einmal mehr zeigt, wie wichtig die Grenzkontrollen sind.
Grenzkontrollen und die Lage an der Grenze
Grenzkontrollen sind zur Zeit ein heißes Thema in Deutschland. So wurden im Oktober 2023 stationäre Kontrollen an den Grenzen zu Polen, Tschechien und der Schweiz eingeführt, die bis mindestens zum 15. Dezember 2024 verlängert werden sollen. Laut Berichten der Welt wurden zwischen dem 16. Oktober 2023 und dem 30. April 2024 über 5.000 Personen festgenommen, die mit Haftbefehlen gesucht wurden. In diesem Zeitraum registrierte die Bundespolizei über 31.000 Personen in Fahndungssystemen und stellte mehr als 3.500 Fälle von Drogen- und Waffenbesitz fest.
Ein weiteres Beispiel zeigt sich in den Kontrollen auf der Bundesautobahn 3, die ebenfalls am 7. Oktober 2025 stattfanden. Damals konnten zwei Männer festgenommen werden: ein 29-jähriger Rumäne, der wegen Sachbeschädigung gesucht wurde, und ein 30-jähriger Pole, der einen Strafbefehl wegen fahrlässigem Gebrauch eines unversicherten Fahrzeugs hatte. Beide wurden in die Justizvollzugsanstalt Kleve überstellt, was die strikte Handhabung der Kontrollen unterstreicht Presseportal.
Bilanz und Ausblick
Die zahlreichen Festnahmen und die Sicherstellung von Drogen und Waffen verdeutlichen, wie ernst die Lage an unseren Grenzen genommen wird. Sicherheitsbehörden sind zunehmend gefordert, um Schleusungskriminalität und irreguläre Migration zu bekämpfen. Dies äußert sich auch in einer signifikanten Abnahme unerlaubter Einreisen, die von etwa 21.000 im September 2023 auf rund 7.500 im April 2024 gesenkt werden konnte.
Solche Maßnahmen sind notwendig, um Sicherheit zu gewährleisten. Die Reformen und Kontrollen, die seit Herbst 2015 an der deutsch-österreichischen Grenze in Kraft sind, werden auch während der kommenden Fußball-Europameisterschaft noch stichprobenartig durchgeführt. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Entwicklungen sich an den Grenzen entfalten werden.