In Mettmann wird die Straßenbeleuchtung modernisiert, und die Bürger können nun Störungen auf eine smarte Art und Weise melden. Westenergie und ihr Tochterunternehmen Westnetz haben ein digitales Meldesystem eingeführt, das es den Anwohnern ermöglicht, defekte Straßenlaternen ganz einfach über einen QR-Code anzuzeigen. Diese Neuerung kommt zur rechten Zeit, um die Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung deutlich zu verbessern und um schnellere Reaktionen auf Ausfälle zu gewährleisten. Laut dem Bericht von Supertipp sind bereits 2.300 von insgesamt 3.500 Leuchtstellen in Mettmann mit Aufklebern versehen, die sowohl einen QR-Code als auch eine telefonische Störungshotline beinhalten.

Wie das funktioniert? Mit dem Scannen des QR-Codes gelangen die Bürger auf die Webseite lightupyourcity.de, wo sie den Standort der defekten Leuchte erfassen und die Störung melden können. Der technische Beigeordnete Tobias Janseps hebt hervor, dass diese Maßnahme dazu dient, Zeitverzögerungen und ungenaue Standortangaben zu reduzieren. Das Ziel ist klar: Schnelleres Handeln bei Problemen und eine verbesserte Kommunikation mit der Bevölkerung.

Innovative Lösungen für die Straßenbeleuchtung

Doch nicht nur Mettmann setzt auf moderne Technologien zur Problemlösung. Auch die Stadt Salzkotten verfolgt mit ähnlichen Maßnahmen das Ziel, die Straßenbeleuchtung effizienter zu gestalten. Hier werden über 800 Leuchten ebenfalls mit QR-Codes ausgestattet, die es den Bürgern erleichtern, Störungen Meldungen. Der Nutzen dieser QR-Codes ist klar: Sie ermöglichen eine einfache und schnelle Meldung und hinterlegen den genauen Standort einer jeden Leuchte. Salzkotten hat bereits Witterungsbeständige Aufkleber angebracht und plant, die Codes in naher Zukunft für alle Leuchtstellen funktionsfähig zu machen.

In Zeiten, in denen Städte immer smarter werden müssen, sind QR-Codes ein hervorragendes Werkzeug. Wie QRCodeKit berichtet, werden diese Codes weltweit eingesetzt, um die Verbindung zwischen Bürgern und öffentlichen Dienstleistungen zu verbessern. Sie sind nicht nur kostengünstig, sondern erlauben auch schnelle Updates und erleichtern den Zugang zu wichtigen Informationen. So können sie beispielsweise in Parks, an Bushaltestellen oder in Museen eingesetzt werden, um den Bürgern und Touristen aktuelle Informationen bereitzustellen.

Ein Schritt in die Zukunft

Der Einsatz von QR-Codes in der Straßenbeleuchtung ist also nur der Anfang einer größeren Bewegung in Richtung smarter Städte. Mit dieser Technologie können Städte nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Bürger stärker in die Verbesserung ihrer Umgebung einbeziehen. Die Möglichkeit, Störungen schnell und unkompliziert zu melden, fördert die Mitverantwortung der Bürger und trägt dazu bei, Mettmann zu einem lebendigeren und attraktiveren Ort zu machen. Städte wie Mettmann und Salzkotten zeigen, wie der digitale Wandel erfolgreich gestaltet werden kann – und auch andere Gemeinden könnten von diesen Ansätzen lernen.

Ein großes Dankeschön gebührt auch der kostenlosen Störungsmeldungshotline von Westnetz, die rund um die Uhr erreichbar ist. Sie sorgt dafür, dass sicherheitsrelevante Störungen sofort bearbeitet werden können. So bleibt die Straßenbeleuchtung in Mettmann stets hell und sicher.