Arminia Bielefeld unterliegt Münster nach bitterem Eigentor zum 1:2!

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Arminia Bielefeld verliert gegen Münster in einem spannenden Spiel am 30.11.2025, entschieden durch ein Eigentor in der Schlussminute.

Arminia Bielefeld verliert gegen Münster in einem spannenden Spiel am 30.11.2025, entschieden durch ein Eigentor in der Schlussminute.
Arminia Bielefeld verliert gegen Münster in einem spannenden Spiel am 30.11.2025, entschieden durch ein Eigentor in der Schlussminute.

Arminia Bielefeld unterliegt Münster nach bitterem Eigentor zum 1:2!

Am Freitagabend trat Arminia Bielefeld im ausverkauften Stadion gegen den SC Preußen Münster an und musste eine bittere 1:2-Niederlage hinnehmen. Cheftrainer Mitch Kniat hatte zu Beginn der Partie zwei Wechsel vorgenommen: Christopher Lannert kam für den verletzten Tim Handwerker und Stefano Russo ersetzte Noah Sarenren Bazee. Die ersten Minuten waren eher ruhig, bis in der fünften Minute die erste große Chance kam.

Ein klares Foul von Torhüter Behrens an Mael Corboz im Fünf-Meter-Raum führte bereits früh zu einem Elfmeter, den Joel Grodowski in der 8. Minute sicher verwandelte und damit seine Mannschaft mit 1:0 in Führung brachte. Doch die Freude währte nur kurz, denn Münster antwortete prompt mit einer Chance des schwedischen Angreifers Oscar Vilhelmsson, dessen Abschluss jedoch knapp am Tor vorbeistrich.

Ergebnisse und Spielverlauf

Die erste halbe Stunde wurde von Bielefeld bestimmt, die hoch pressten und gut im Spiel waren. In der 32. Minute war es dann allerdings so weit: Ein unglücklicher Rückpass von Marius Wörl ermöglichte Batista Meier den Ausgleichstreffer zum 1:1. Kurz darauf hatte Arminia eine vielversprechende Gelegenheit, als Corboz den Ball nur knapp vorbeischoss. Die Situation eskalierte, als Jannis Heuer Grodowski erneut foulte – ein Schiedsrichterpfiff blieb jedoch aus, was sich als aufmerksamkeitsstark für die Fans erwies.

Nach der kurzen, hektischen ersten Halbzeit war die zweite Hälfte anfangs für Bielefeld vielversprechend, aber Münster fand ebenfalls zu seinem Spiel. In der 70. Minute hatte Sarenren Bazee eine herausragende Möglichkeit, die aber nicht verwertet werden konnte. Die Spannung stieg, als Kniat mit Isi Young einen frischen Spieler für Wörl brachte, doch die Partie blieb umkämpft und ausgeglichen.

Kurioses Ende

In der Schlussviertelstunde passierte das Unfassbare. Ein ideenreicher Angriff der Bielefelder führte in der 82. Minute zu einem Schuss von Corboz, der jedoch entscheidend abgefälscht wurde. Das letzte Wort jedoch sprach Münster: In der 89. Minute sorgte ein Eigentor von Leon Schneider für den entscheidenden 2:1-Siegtreffer der Gäste. Die Partie endete also mit einer herben Niederlage für die Heimmannschaft. Schiedsrichter Marc Philip Eckermann leitete die Partie, während 26.750 Zuschauer auf den Rängen den Verlauf mit großer Leidenschaft verfolgten.

Die Gelben Karten verteilten sich wie folgt: Momuluh, Russo, Sarenren Bazee (Arminia) sowie ter Horst, Kirkeskov, Heuer, Benger, Hendrix und Bouchama (Münster) mussten nach Verstößen in die Büchse greifen.

In einer Zeit, in der der Profifußball populär wie nie ist und sowohl auf den Bildschirmen als auch in den Stadien Zuschauer anzieht, bleibt der Fall von Arminia Bielefeld ein Beispiel für die Wechselhaftigkeit des Fußballs. In der Bundesliga, die über die Jahre hinweg eine der fanreichsten Ligen weltweit ist, scheint es, als ob der Druck und die Erwartungen immer weiter steigen. Statista hat darauf hingewiesen, dass Fußballvereine heute Werte in Milliardenhöhe erreichen – ein echter Hochseilakt für die Verantwortlichen.

Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, wenn Arminia Bielefeld versuchen muss, sich von diesem Rückschlag zu erholen und die kommenden Partien erfolgreich zu gestalten.