Ein tragischer Vorfall erschütterte am 27. November 2025 Washington D.C., als in der Nähe des Weißen Hauses, nur zwei Straßenblocks nordwestlich, während eines Einsatzes zwei Nationalgardisten angeschossen wurden. Die Situation nahm eine dramatische Wendung, als eine der Gardisten, eine junge Frau aus West Virginia, ihren Verletzungen erlag. Der andere Gardist, erst 24 Jahre alt, zeigt mittlerweile Anzeichen der Besserung, wie der Gouverneur von West Virginia, Patrick Morrisey, berichtet. Der Soldat gab auf Aufforderung ein Daumen-hoch-Zeichen und reagierte aktiv, indem er mit den Zehen wackelte, was Hoffnung auf eine vollständige Genesung gibt erfahren wir von Antenne Münster.
Das Weiße Haus erlebte während dieses Angriffs eine kritische Situation. Der mutmaßliche Täter, ein 29-jähriger afghanischer Staatsbürger, war 2021 in die USA eingereist und wurde in der Folge festgenommen. Er wurde ebenfalls angeschossen, schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr. Präsident Donald Trump bezeichnete den Vorfall als „Akt des Terrors“ und „Akt des Bösen“. Um der Gewalt entgegenzuwirken, ordnete Trump an, 500 zusätzliche Nationalgardisten nach Washington zu entsenden berichtet die Tagesschau.
Kontext zur Gewaltsituation in Washington
Die Entscheidung von Präsident Trump, die Nationalgarde in Washington D.C. aktiv einzusetzten, fand in einem präkären Kontext statt. Trump sah sich mit einer beunruhigenden Kriminalitätslage konfrontiert und hatte im August 2025 bereits angedroht, die Nationalgarde auch in anderen Städten wie Chicago und Baltimore einzusetzen. Er argumentiert, diese Maßnahmen seien notwendig, um die Hauptstadt „vor Verbrechen, Blutvergießen, Chaos und Schlimmerem“ zu schützen. Laut aktuellen Statistiken gab es im Jahr 2024 in Washington D.C. 187 Tötungsdelikte, was einen signifikanten Anstieg im Vergleich zu anderen Städten darstellt führt Fr.de aus.
Die Nationalgardisten fungieren normalerweise als militärische Reserveeinheiten, die den Bundesstaaten unterstehen, können jedoch in Notfällen auch direkt vom Präsidenten befehligt werden. In Washington D.C. erhält der Präsident erweiterte Befugnisse zur Aktivierung der Nationalgarde, was Kritik auf sich zieht. Viele Beobachter sehen in diesem Vorgehen eine Machtdemonstration, insbesondere in einer Stadt, die als politisch liberal bekannt ist und bei den letzten Wahlen mehrheitlich für Kamala Harris stimmte.
Die Gewaltsituation hat die Stadt in den Fokus gerückt und die Diskussion um die Sicherheit in den USA neu entfacht. Angesichts dieser Entwicklungen bleibt abzuwarten, welche weiteren Maßnahmen die Regierung unternehmen wird und wie sich die Situation vor Ort entwickeln wird. Der Fokus auf die Nationalgarde könnte derweil langfristige Auswirkungen auf die politische Landschaft und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung haben.