Am Montagabend, dem 12. November 2025, mussten die Uni Baskets Münster in der EPG-Arena eine bittere Niederlage gegen die EPG Baskets Koblenz hinnehmen. Mit 69:81 fiel das Endergebnis, das die Münsteraner tiefer in die Abstiegszone der 2. Basketball-Bundesliga Pro A rutschen lässt. Trainer Götz Rohdewald steht vor einer Herausforderung, denn die hohe Anzahl an Ballverlusten erwies sich als entscheidend für das Ergebnis. So beantragte die Mannschaft bereits vor dem Spiel, ob das Basketball-Spiel noch eine Hochburg der deutschen Bundesliga werden kann, was aufgrund der aktuellen Situation fraglich bleibt.

Das Spiel begann für Münster vielversprechend. Nick McMullen setzte mit frühen Punkten ein starkes Zeichen und führte die Uni Baskets zu einer 7:17-Führung im ersten Viertel. Doch Koblenz ließ sich nicht abschütteln und kämpfte sich zurück ins Spiel. Der erste Abschnitt endete mit nur zwei Punkten Vorsprung für Münster. Auch das zweite Viertel war durchgehend umkämpft. Zwar konnte die Uni Baskets mit 33:37 in die Halbzeitpause gehen, doch die Wende kam nicht lange nach dem Seitenwechsel.

Ein unerwarteter Wendepunkt

Nach der Pause zeigten die Uni Baskets kurzen Aufwind mit einem 12:2-Lauf, der sie auf 39:45 in Führung brachte. Doch die alte Schwäche, vor allem die Fehler aus der ersten Halbzeit, traten erneut auf. Ganze 20 Ballverluste kassierte das Team, ein Wert, der den Erfolg verhinderte. Koblenz nutzte diese Chance und übernahm Mitte des dritten Abschnitts erneut das Kommando. Im letzten Viertel setzte sich der Trend fort – eine 0:14-Serie gegen Münster in den Schlussminuten besiegelte die Niederlage. Trotz eines engagierten Auftritts und 22 Punkten von McMullen, musste sich Münster nach 40 Minuten geschlagen geben.

Die Leistung in Zahlen: Münster verbuchte eine Rebound-Differenz von 35:38, leistete sich 18 Fouls und eine Zweierquote von 56%, während die Koblenzer bei 52% abschlossen. Besonders auffällig war die hohe Turnover-Rate von Münster, die den Unterschied in solch einer engen Partie ausmachte. Der Verlust kam zustande, während die Zuschauerzahl von 646 in der EPG-Arena eine beinahe erdrückende Stimmung erzeugte.

Aussichten auf Besserung

Was steht den Uni Baskets als Nächstes bevor? Am kommenden Samstag treffen sie im Heimspiel auf die Gießen 46ers. Dort wird sich zeigen, ob die Mannschaft die nötigen Lehren aus der Niederlage ziehen kann. In den folgenden Wochen stehen zudem Partien gegen die HAKRO Merlins Crailsheim, Paderborn Baskets, Tigers Tübingen und Knights Kirchheim an. Es bleibt spannend zu beobachten, ob Münster sich aus der aktuellen Misere befreien kann und wieder in die Erfolgsspur zurückfindet.

Die aktuelle Bilanz mit zwei Siegen aus mehreren Saisonspielen gibt wenig Anlass zur Freude, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Bleibt zu wünschen, dass die Mannschaft die Unterstützung von Fans und Sponsoren nutzen kann, um gestärkt aus der Krise zu kommen und den naheliegenden Abstieg zu verhindern. Weitere Informationen zu den Herausforderungen und den anstehenden Spielen können auf den offiziellen Webseiten Uni Baskets und MS Aktuell nachgelesen werden.