Am 16. Februar 2026 feierte die nordrhein-westfälische Film- und Medienstiftung zusammen mit der Landesregierung einen glanzvollen Empfang zur Berlinale. Bei der 23. Auflage dieses beliebten Branchentreffpunkts in der Landesvertretung in Berlin versammelten sich über 1.000 Gäste aus Film, Medien, Politik und Kultur, um die Kreativität und das Filmschaffen in Nordrhein-Westfalen zu würdigen. [Filmstiftung] berichtet, dass der NRW-Empfang längst zu einem festen Bestandteil der Berlinale geworden ist und als Plattform dient, um neue Talente und Projekte zu präsentieren.
Ministerpräsident Hendrik Wüst hob in seiner Eröffnungsrede die kulturelle Vielfalt Nordrhein-Westfalens hervor und unterstrich die Bedeutung von Film und Fernsehen für die Region. Geschäftsführer Walid Nakschbandi schloss sich diesen Worten an und wies auf die hohe Qualität und die Vielfalt des nordrhein-westfälischen Filmschaffens hin. In diesem Jahr werden elf geförderte Produktionen aus NRW bei den Internationalen Filmfestspielen vorgestellt, darunter auch Wettbewerbsbeiträge wie „Rose“ und „Die Blutgräfin“.[Film- und Medienstiftung NRW]
Die Filme im Rampenlicht
Die diesjährige Berlinale bringt eine Reihe beeindruckender Produktionen aus Nordrhein-Westfalen auf die große Leinwand. Zu den Wettbewerbsfilmen gehören „Rose“ von Markus Schleinzer und „Rosebush Pruning“ von Karim Aïnouz. Zudem feiert die Gala-Premiere von „Die Blutgräfin“ unter der Regie von Ulrike Ottinger ein besonderes Highlight.[LinkedIn] Diese Filme repräsentieren nicht nur den kreativen Geist der Region, sondern zeigen auch, welches Potenzial in den dort ansässigen Filmteams steckt.
Im Panorama sind außerdem mehrere weitere interessante Werke vertreten, darunter „Two Mountains Weighing Down My Chest“, „Staatsschutz“, „The Education of Jane Cumming“ und „Narciso“. Ein nostalgisches Highlight ist die Retrospektive des Kultfilms „Lola rennt“. Auch im Bereich Serien sind mit „All Heroes Are Bastards“ und „Westend Girl“ sehenswerte Projekte aus NRW im Berlinale Series Market zu finden.[Film- und Medienstiftung NRW]
Ein erfolgreicher Partner der Filmförderung
Die Film- und Medienstiftung NRW hat sich in der deutschen Filmszene als zentrale Institution etabliert. Gegründet 1990, bietet sie umfassende Informationen zur Filmfinanzierung und unterstützt die deutsche Filmindustrie bei internationalen Festivals wie der Berlinale oder dem Festival de Cannes. Sie ist Hauptpartnerin des Berlinale Series Market, wo die Verdienste der Filmförderung in Deutschland deutlich zur Geltung kommen.[Focus Germany]
Mit ihrer nachhaltigen Förderung stärkt die Stiftung nicht nur die regionale Filmindustrie, sondern vernetzt auch Talente und Produktionsfirmen miteinander. Sechs weitere bedeutende Filmförderungen in Deutschland arbeiten ebenfalls aktiv daran, die Qualität und Innovationskraft der deutschen Filmlandschaft voranzubringen. Dazu gehören unter anderem der FilmFernsehFonds Bayern und das Medienboard Berlin-Brandenburg. Diese Netzwerke schaffen ein starkes Fundament für kreative Projekte.[Focus Germany]
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das diesjährige NRW-Event zur Berlinale nicht nur eine Feier der Kreativität, sondern auch eine Bühne für internationale Vernetzung und Talentförderung darstellt. Es zeigt, wie wichtig kulturelle Veranstaltungen für die Sichtbarkeit regionaler Filme sind und unterstreicht die Rolle von Nordrhein-Westfalen als Zentrum des deutschen Filmschaffens.