In Nordrhein-Westfalen tut sich einiges, wenn es um die regionale Entwicklung geht. Der Startschuss für das EFRE/JTF-Programm fiel bereits 2021. Seitdem wurden über 3.100 Projekte angestoßen, die zum Ziel haben, unser Bundesland lebenswert, innovativ und nachhaltig zu gestalten. Dies berichtet land.nrw. Ein besonderes Augenmerk wird bei der kommenden Veranstaltung, der „EFRE/JTF NRW-Konferenz 2026“ am Freitag, dem 20. Februar, auf die Rolle der Regionen bei der Transformation gelegt.

Die Konferenz findet in der Zeche Zollverein in Essen statt und startet um 10:00 Uhr mit einem Rundgang durch eine Projektgalerie, gefolgt von einer Rede der Ministerin Mona Neubaur um 10:30 Uhr. Danach gibt es eine spannende Podiumsdiskussion, in der die Ministerin um 11:10 Uhr ihre Perspektiven zur Unterstützung des Just Transition Fund für Unternehmen in strategischen Technologien teilt. Die Anmeldung erfolgt unter presse@mwike.nrw.de.

Europäische Fördermittel nutzen

Ein zentraler Bestandteil des EFRE/JTF-Programms ist der Einsatz der europäischen Fördermittel, die speziell dafür gedacht sind, die regionalen Transformationsprozesse in Nordrhein-Westfalen zu unterstützen. Dies beginnt bei der Nutzung regionaler Stärken und Potenziale bis hin zu modellhaften und pilotartigen Projekten, die neue Entwicklungschancen erschließen. bra.nrw stellt klar, dass keine weiteren Einreichungsrunden für den Förderaufruf „Regio.NRW – Transformation“ geplant sind, da die Frist bereits am 31. Januar 2025 abgelaufen ist.

Das Programm hat das Ziel, die Stärken der Regionen kontinuierlich weiterzuentwickeln und sie so auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Hierbei spielt die Integration von Bildung und nachhaltigen Entwicklung eine entscheidende Rolle.

Stärkung der beruflichen Bildung

Um die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen, wird der Just Transition Fund (JTF) darauf abzielen, die berufliche Bildung in den besonders betroffenen Regionen des Kohleausstiegs zu unterstützen. In einer Online-Informationsveranstaltung, die von den Regionalagenturen im Rheinischen Revier und Nördlichen Ruhrgebiet durchgeführt wurde, wurde der Fokus auf die Förderung beruflicher Bildung für nachhaltige Entwicklung gelegt. Ein bedeutendes Ziel des JTF ist es, sicherzustellen, dass gut qualifizierte Fachkräfte für die Wirtschaftstransformation zur Verfügung stehen, um die Klimaziele zu erreichen. regionalagentur-mittlerer-niederrhein hebt hervor, dass berufliche Aus- und Weiterbildung hierbei entscheidend ist.

Die Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in NRW 2030 sieht vor, dass nachhaltige Themen in das Bildungssystem integriert werden, um zukünftige Generationen für die Herausforderungen fit zu machen. Die Anforderungen an die berufliche Bildung für nachhaltige Entwicklung sind bereits seit 2021 in den entsprechenden Berufsbildern verankert. In diesem Kontext bietet der JTF Einzelprojektförderungen an, die den Regionen helfen sollen, wichtige Bildungsvorhaben umzusetzen.

Die Diskussion für morgen ist also bereits in vollem Gange – die Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen sind vielversprechend und gehen uns alle an. Es bleibt spannend, zu beobachten, wie sich die Projekte entwickeln und welche Impulse dabei gesetzt werden.