Eine spannende Handballwoche hat die Region rund um Köln wieder einmal in Atem gehalten. Am vergangenen Wochenende erlebte der TV Birkesdorf ein packendes Duell gegen die HBD Löwen Oberberg, das mit einem knappen 28:25 für Birkesdorf endete. Trainer Maik Thiele war nach dem Spiel sichtlich unzufrieden, da seine Mannschaft häufig vor dem gegnerischen Tor scheiterte und zahlreiche Fehler produzierte. Mit einer Anfangsführung von 2:0 durch die Löwen in der 5. Minute startete das Spiel vielversprechend, doch Birkesdorf nutzte seine Chancen besser und drehte das Spiel bis zur 13. Minute auf 5:2. Der Rückstand der Löwen pendelte während des Spiels zwischen zwei und vier Toren, was schließlich zur Halbzeit zu einem Stand von 13:10 führte. Torhüter Kevin Neese bewahrte das Team mit zehn Paraden vor einem höheren Rückstand. Am Ende lagen die Löwen mit ihrer Wurfquote von knapp 50 Prozent unter ihren Möglichkeiten, was Thiele zu kritischen Worten über die Leistung seiner Spieler in der entscheidenden Phase des Spiels veranlasste. Marko Köster war mit 11 Toren, davon 7 verwandelten Siebenmetern, der beste Schütze seines Teams. Tobias Weiler und Anthony Hudak-Domokos waren ebenfalls stark und konnten wichtige Tore beisteuern.
Im Gegensatz dazu feierte der SSV Nümbrecht am vergangenen Wochenende einen richtungsweisenden Aufstieg in die Regionalliga. Mit einem eindrucksvollen 35:17 gegen die TuS 82 Opladen II sicherte sich die Mannschaft die ersten zwei Punkte und bleibt drei Spieltage vor Schluss ungeschlagen. Trainer Manuel Seinsche äußerte seine Erleichterung über die positive Entwicklung des Teams, nachdem er zu Saisonbeginn unsicher war, wo die Reise hingehen würde. Der SSV Nümbrecht, der in der ersten Halbzeit bereits mit 10 Toren führte, zeigte eine starke Leistung und bewies, dass sie sich mit jedem Sieg einen größeren Glauben an den Aufstieg erarbeiten. Im Rahmen der Aufstiegsfeier plant der Verein eine besondere Tour durch Nümbrecht mit einem Planwagen.
Die Herausforderungen der Löwen
Doch nicht alles läuft rund bei den HBD Löwen Oberberg. Eine bittere Niederlage gegen Mettmann-Sport (18:19) verstärkt die Abstiegssorgen des Teams. Der entscheidende Treffer fiel in der letzten Sekunde des Spiels, was für die Löwen besonders schmerzlich war. Trainer Thiele berichtet von einer verpassten Chance auf den Siegtreffer und kritisierte die Spieler für ihre Schwierigkeiten, insbesondere im Abschluss und den zahlreichen technischen Fehlern. Diese Niederlage bringt das Team weiter in den Tabellenkeller und sorgt dafür, dass die letzten Spiele zur ganz großen Herausforderung werden.
Die Lage in den Regionalligen
Außerdem lohnt sich ein Blick über den Tellerrand auf die aktuelle Lage in den zehn Regionalligen der Männer. Die Meister und Vizemeister aus Niedersachsen-Bremen und Baden-Württemberg können auf einen Aufstieg in die 3. Liga hoffen. In der Regionalliga Nordrhein führt Interaktiv Handball mit 40:4 Punkten, während der Meister der Regionalliga Westfalen GWD Minden II ist (40:8 Punkte). In der Regionalliga Baden-Württemberg dominiert die SG Köndringen/Teningen mit einer beeindruckenden Bilanz von 52:2 Punkten. Spannend bleibt die Konkurrenz in den unteren Ligen, wo viele Mannschaften um den Aufstieg kämpfen und jedes Spiel entscheidend sein kann.
Die kommenden Wochen werden für die HBD Löwen und den SSV Nümbrecht entscheidend sein, während die Fans mit großen Erwartungen auf die nächsten Spiele blicken. Die Hoffnung auf einen erfolgreichen Abschluss der Saison bleibt für alle Handballenthusiasten in der Region hoch.
Für mehr Informationen zu den Leistungen des TV Birkesdorf und der HBD Löwen Oberberg, besuchen Sie bitte die Artikel von oberberg-aktuell.de und ksta.de. Auch die derzeitigen Entwicklungen in den Regionalligen sind auf handball-world.news nachzulesen.