In Gummersbach wurde am 2. Dezember 2025 der Sieger des „OVAG-Busspotting Award 2025“ gekürt. Der Wettbewerb, der die schönsten Fotos neuer Wasserstoff-Busse suchte, die seit diesem Jahr im Oberbergischen unterwegs sind, hat sowohl erfahrene als auch unerfahrene Fotografen angesprochen. Die Jury, bestehend aus Vertretern der Oberbergischen Verkehrsgesellschaft (OVAG), des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg und des Fahrzeugherstellers Solaris, zeigte sich begeistert von der hohen Qualität und Kreativität der eingereichten Bilder. Das Siegerfoto stammt von Daniel Dresbach aus Birken-Honigsessen und fängt einen Wasserstoff-Bus in Oberzielenbach (Morsbach) ein.

Im Umgang mit den kreativen Talenten der Region hat die OVAG ein feines Gespür. Der Wettbewerb kam anlässlich der Einführung der attraktiven Wasserstoffbusse im April zustande und bietet Hobbyfotografen die Möglichkeit, ihre Leidenschaft auszuleben. Für einen schönen Anreiz sorgt die Belohnung: In der Kategorie „Bestes Mitarbeiterfoto“ wurde Louis Crepon, ein Auszubildender am Standort Gummersbach, mit einem Bild ausgezeichnet, das einen Wasserstoff-Bus an der Haltestelle „Gimborn“ in Marienheide zeigt, vor dem pittoresken Schloss Gimborn.

Ein Wettbewerb mit Zukunft

Der Begriff „Spotting“, welcher dem Wettbewerb zugrunde liegt, bezeichnet das Sichten und Fotografieren von Fahrzeugen und erfreut sich unter Bus-Fans großer Beliebtheit. „OVAG arbeitet regelmäßig mit Bus-Fans zusammen, um die Flotte zu dokumentieren und im Gegenzug technische Informationen zu erhalten“, wie es im Bericht auf ksta.de heißt. Die Teilnahme am Wettbewerb war bis zum 26. Oktober für alle Interessierten möglich und die Gewinnerfotos werden auf den sozialen Medien der OVAG präsentiert.

Die Einführung der Wasserstoffbusse ist ein wichtiger Schritt in eine umweltfreundliche Zukunft und macht einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung von CO₂-Emissionen. Der Einsatz dieser hochmodernen Busse wird nicht nur im Oberbergischen, sondern auch in anderen Regionen, wie zum Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern, als Vorzeigeprojekt angesehen. Dort hat die Regionalbus Rostock (Rebus) bereits eine Flotte von 52 Wasserstoffbussen in Betrieb genommen, die seit Mai 2023 im Einsatz sind und mit einer Reichweite von über 500 Kilometern die Passagiere umweltfreundlich befördern.

Unsere Fahrt in die Zukunft

Die neuen Wasserstoffbusse in der Region sind nicht nur leise und kraftvoll, sondern auch ein bedeutender Schritt zu grüner Mobilität. Wie die Erfahrungen von Rebus zeigen, ermöglicht diese Technologie eine nachhaltige und moderne Mobilitätslösung, die dazu dient, den öffentlichen Personennahverkehr für die Zukunft zu rüsten. Das Gesamtprojekt wurde mit einem erheblichen finanziellen Engagement aus dem Bund und von lokalen Behörden unterstützt, was die weitreichenden Möglichkeiten der Wasserstofftechnologie veranschaulicht.

Ob in der Stadt oder auf dem Land – die OVAG und ähnliche Unternehmen setzen auf diese umweltfreundlichen Alternativen, um den Nahverkehr zu revolutionieren. Die Wasserstoffbusse könnten sich damit als Schlüsselfaktoren erweisen, um klimaschonenden ÖPNV in Deutschland weiter voranzutreiben.