Schießereien in Berlin: Kriminelle Szene bewaffnet sich zunehmend!
In Remscheid wurde ein Waffenlager mit militärischen Waffen entdeckt; die Polizei ermittelt gegen mutmaßliche Händler.

Schießereien in Berlin: Kriminelle Szene bewaffnet sich zunehmend!
Am Montagmorgen kam es auf der Potsdamer Chaussee in Berlin zu einem weiteren Vorfall, der das Gefahrenpotenzial in der Hauptstadt verdeutlicht. Unbekannte Täter eröffnete das Feuer auf ein Fahrzeug, wodurch ein 34-jähriger Mann verletzt und ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Flucht der Täter lässt die Berliner Polizei ratlos zurück, während sie die Entwicklung der kriminellen Szene weiterhin genau beobachtet. In einem Interview mit der Berliner Zeitung wurde betont, dass wir von einer zunehmenden „Durchbewaffnung“ sprechen müssen.
Im laufenden Monat gab es bereits mindestens sieben Schießereien in Berlin, was die Bürger zunehmend beunruhigt. Besonders einschneidend war eine Schießerei am 14. Oktober in der Alexandrinenstraße, bei der ein Mann und seine beiden Schwestern attackiert wurden. Der Hintergrund bleibt unklar, es ist aber deutlich, dass solche Gewalttaten keine Einzelfälle mehr sind. Am folgenden Tag wurden zwei Männer verwundet, als aus einem fahrenden Fahrzeug auf sie geschossen wurde; ein BVG-Bus geriet ebenfalls unter Beschuss.
Statistische Entwicklungen und Anstieg der Gewaltkriminalität
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) zeigt alarmierende Zahlen: Im vergangenen Jahr gab es in Berlin 363 Fälle, in denen tatsächlich geschossen wurde, und 303 Fälle, in denen mit einer Schusswaffe gedroht wurde. Dabei ist zu bemerken, dass die Straftaten gegen das Waffengesetz im Jahr 2023 um 163 auf insgesamt 2.312 Fälle gestiegen sind. Ein LKA-Ermittler berichtete über die zunehmende Verfügbarkeit von Schusswaffen, die nicht nur aus dem Untergrund stammen, sondern teilweise auch über kriminelle Netzwerke in die Stadt gelangen.
Ein besorgniserregender Trend zeigt sich auch in den Daten zur Nutzung von Kriegswaffen: 2022 wurden 43 Fälle und 2023 35 Fälle registriert, wobei solche Waffen häufig in den Händen von Drogenbanden sind. Eine Studie der Statista hebt hervor, dass die Kriminalitätsentwicklung in Deutschland nicht eindeutig zu bewerten ist, aber der Anstieg der Gewaltkriminalität und speziell der Schusswaffengewalt stellt viele Bürger vor große Herausforderungen.
In den vergangenen Jahren konnten immer wieder große Waffenlager entdeckt werden, darunter in Remscheid bei Wuppertal, wo Sturmgewehre und Mörsergranaten sichergestellt wurden. Drei mutmaßliche Waffenhändler befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Auch wenn die Fundzahlen steigen, bleibt das Problem: Viele Kriminelle haben keine ausreichende Ausbildung im Umgang mit Schusswaffen. Es gab bereits Vorfälle, bei denen die Täter bei einem Schusswechsel in einem Club nicht trafen, obgleich sie mehrfach abdrückten.
Die Anzeichen stehen auf Alarm: Die kriminelle Szene in Berlin scheint ungebremst von der Polizei agieren zu können. In der Bevölkerung wächst der Unmut über die Sicherheitslage, und es bleibt zu hoffen, dass die Polizei durch verstärkte Kontrollen und auseichende Ermittlungen der Lage Herr werden kann, um die Bürgerinnen und Bürger zu schützen.