Die Basketball-Welt hat einen ihrer größten Hüter verloren: Lenny Wilkens, die unvergessliche Legende aus den USA, ist am 10. November 2025 im Alter von 88 Jahren verstorben. Der Tod des ehemaligen Spielers und Trainers wurde von der Nachrichtenagentur AP bestätigt, und die Trauer um diese Ikone ist grenzenlos. Wilkens war nicht nur ein Pionier im Basketball, sondern auch eine Seele, die Generationen von Spielern und Fans inspiriert hat. Seine umfangreiche Karriere umfasst sowohl Erfolge auf dem Parkett als auch bedeutende Leistungen als Trainer und Mentor, die er bis zum Ende seiner Tage einbrachte.
Wilkens wurde vor allem für seine Erfolge als Trainer gefeiert, nachdem er den Rekord für die meisten gecoachten Spiele in der NBA mit insgesamt 2.487 erreichte. Während seiner Laufbahn gewann er beeindruckende 1.332 Spiele und war der erste NBA-Coach, der die Marke von 1.000 Siegen überschritt. Dies zeigt, wie er nicht nur die Entwicklung von Spielern vorantrieb, sondern auch das Spiel selbst revolutionierte. Radio Erft berichtet, dass er neunmal als Spieler am All-Star Game teilnahm und viermal als Coach. Diese Erfolge haben seinen Platz in der Basketball Hall of Fame gesichert, sie wurden sowohl als Spieler als auch als Trainer anerkannt.
Seine lange und glanzvolle Karriere
Lenny Wilkens wurde 1937 in Brooklyn, New York, geboren und kämpfte bereits in der frühen Kindheit mit dem Verlust seines Vaters. Trotz dieser Herausforderungen wurde er ein zweimaliger All-American an der Providence College und führte 1959 sein Team zu seiner ersten NIT-Teilnahme. 1960 sicherte er sich einen Platz im NBA-Draft und wurde von den St. Louis Hawks gewählt. Von 1960 bis 1975 trat er für verschiedene Teams in der Liga auf, darunter die Cleveland Cavaliers und die Portland Trail Blazers.
Wilkens machte sich als Spielertrainer einen Namen und fungierte drei Jahre lang als solcher bei den SuperSonics. Seinen größten Triumph feierte er 1979, als er das Team zum NBA-Titel führte. ESPN hebt hervor, dass er sich auch als Coach der olympischen Mannschaften 1992 und 1996 einen Namen machte, indem er zwei Goldmedaillen an Land zog.
Ein Erbe, das bleibt
Abgesehen von seinen sportlichen Errungenschaften war Wilkens bekannt für sein Engagement in der Gemeinschaft, besonders in Seattle, wo ihm eine Statue zu Ehren seiner Verdienste errichtet wurde. Er baute eine Stiftung auf, die Millionen für wohltätige Zwecke sammelte und seinen Fokus auf die Verbesserung der Lebensbedingungen in seiner Heimatstadt legte. Er wird als respektierte Persönlichkeit in der Basketballgemeinschaft in Erinnerung bleiben und als Vorbild für viele, einschließlich der folgenden Generationen von Trainern und Spielern.
Sein Tod löst nicht nur Trauer in der Basketballwelt aus, sondern ist auch ein Anlass, sein bemerkenswertes Leben und die vielen Erfolge zu feiern, die er erzielt hat. Lenny Wilkens hinterlässt ein unvergängliches Erbe und wird immer als einer der Größten in die Geschichtsbücher eingehen.
In der Basketball-Community und darüber hinaus werden seine Leistungen und sein Einsatz für den Sport und die Gemeinschaft weiter geschätzt. Die Wellen seiner Inspiration werden nicht enden, und sein Andenken bleibt lebendig.