Heute, am 15. Februar 2026, erreichte uns die Nachricht von einem Küchenbrand in einem Einfamilienhaus in der Altenberger Straße in Littfeld. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagvormittag und sorgte für Aufregung unter den Anwohnern. Die Ursache des Brandes war die Zubereitung von Schnitzeln, die das Feuer entfachte. Wie aus Berichten hervorgeht, war der Brandgeruch bereits außerhalb des Gebäudes wahrnehmbar, was darauf hindeutet, dass die Situation schnell ernst wurde.
Die Hausbewohner reagierten schnell und konnten den Brand selbstständig löschen, bevor die Feuerwehr eintraf. Dennoch war die Verqualmung im Haus erheblich, und die Feuerwehrkräfte aus Littfeld, Krombach, Eichen und Kreuztal wurden alarmiert. Vor Ort führten die Einsatzkräfte eine maschinelle Belüftung des Hauses durch, um die Rauchgase zu beseitigen.
Medizinische Versorgung und Schäden
Leider erhielten drei Bewohner wegen des Verdachts auf Rauchgasintoxikation medizinische Behandlung. Diese erfolgte durch den ehrenamtlichen DRK-Einsatzdienst sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug. Glücklicherweise wurden keine schweren Verletzungen gemeldet. Dennoch erklärte die Feuerwehr die Wohnung für unbewohnbar, was für die betroffenen Bewohner eine vorübergehende Unterkunft bei Nachbarn bedeutete.
Die Polizei schätzte den Brandschaden auf etwa 10.000 Euro. Ein Bericht über diesen Vorfall ist auch auf Siegener Zeitung zu finden, der die dramatischen Ereignisse detailliert beschreibt.
Brandgefahren in der Küche
Die Küche gilt als der gefährlichste Ort im eigenen Zuhause, da unbeaufsichtigtes oder vergessenes Essen auf dem Herd die häufigste Brandursache ist. Dies wird besonders relevant, wenn man bedenkt, dass Senioren aufgrund von Vergesslichkeit und mangelnder Reaktionsfähigkeit besonders gefährdet sind. Statistiken zeigen, dass 61 % der Brandtoten in Deutschland über 60 Jahre alt sind.
Um das Bewusstsein für diese Gefahren zu schärfen, startet am 1. Oktober 2025 die Kampagne „Stop Herdbrand“ zum Internationalen Tag der älteren Menschen. Diese Initiative wird von verschiedenen Organisationen, darunter der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAG), unterstützt. Herdwächter gelten dabei als zentrale Schutzmaßnahme für Senioren, die weiterhin selbstbestimmt leben möchten. Hermann Schreck, Vizepräsident des DFV, betont die Wichtigkeit dieser Maßnahmen für die Sicherheit und Selbstständigkeit im Alter. Weitere Informationen zur Kampagne sind auf der Webseite des DFV zu finden, die unter feuerwehrverband.de erreichbar ist.