Am 15. November 2025 ereignete sich im Stadion von Büderich ein beunruhigendes Szenario während des Viertelfinales im Niederrheinpokal zwischen dem FC Büderich und den Gästen vom Wuppertaler SV. In der spannenden Schlussphase des Spiels erzielte Ibrahim Kanat in der fünften Minute der Nachspielzeit das entscheidende Tor zum 1:0 für den FC Büderich. Doch dieses erfreuliche Event für die Heimfans sollte bald in einen Tumult umschlagen.
Etwa 40 Anhänger des Wuppertaler SV konnten sich mit dieser Situation nicht abfinden und stürmten kurz darauf den Innenraum des Stadions. NRW aktuell berichtete, dass die Randalierer dabei Metallstangen sowie Sitzschalen in Richtung Polizei und unbeteiligte Zuschauer warfen.
Polizeieinsatz und Festnahmen
Die Polizei reagierte umgehend und setzte alles daran, die Situation zu beruhigen. Sie griffen ein, um zu verhindern, dass die Randalierer Zutritt zu anderen Blöcken des Stadions erhielten, wo unbeteiligte Fans standen. Dabei kam es zu weiteren Ausschreitungen, als die Randalierer weiterhin Gegenstände auf die Einsatzkräfte warfen. Daraufhin mussten die Polizisten Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen, um die Kontrolle zurückzugewinnen.
Zusätzlich wurden Verstärkungskräfte aus umliegenden Behörden angefordert. Die Ordnungshüter konnten die Situation schließlich entschärfen, zudem wurden mehrere Störer vorläufig zur Identitätsfeststellung festgenommen. Sechs von ihnen erlitten leichte Augenreizungen durch das Pfefferspray und wurden vor Ort von Rettungskräften versorgt. Glücklicherweise blieben keine Polizeibeamten unverletzt, was die Situation inmitten der Unruhen eindrucksvoll zeigt.
Konsequenzen und Weiteres
Nach den Ausschreitungen wurden die betroffenen Randalierer mit Bussen zurück nach Wuppertal transportiert. Zudem wurden Strafverfahren wegen Landfriedensbruchs eingeleitet, und die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen, um die Vorfälle umfassend aufzuklären. Das erregte Interesse rund um die Vorkommnisse lässt sich nicht bestreiten, gerade weil der FC Büderich mit diesem Sieg das Halbfinale erreicht hat. Dort treffen sie am 19. November um 19:30 Uhr auf den SC St. Tönis oder den VfB Hilden, was für die Mannschaft und die treuen Fans ein Lichtblick in schwierigen Zeiten darstellt.
Insgesamt steht fest, dass die aufgetretenen Fan-Ausschreitungen nicht nur die Begeisterung über den sportlichen Erfolg trübten, sondern auch ein Erinnerungsstück hinterließen, das sowohl für die Vereine als auch die Sicherheitskräfte nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird. Die Ereignisse am Rande des Spielfeldes unterstreichen einmal mehr die Herausforderungen, die im Fußballgeschäft bestehen, insbesondere wenn die Emotionen hochkochen, wie es in Büderich der Fall war. Kölner Stadt-Anzeiger und Bild fügen hinzu, dass solche Vorfälle im Fußball leider immer wieder vorkommen und an die Verantwortung aller Beteiligten erinnern sollten.