Am Flughafen Köln/Bonn sorgte eine technische Panne am heutigen Morgen für ziemlich viel Aufregung und geduldige Warteschlangen unter den Reisenden. Wie die WDR berichtet, kam es bei den neu eingesetzten CT-Scannern zu einem sicherheitsrelevanten Fehler. Eine Tasche wurde von einem dieser Scanner durchgewunken, obwohl sie eigentlich erneut kontrolliert werden sollte. Dies führte dazu, dass die Bundespolizei den gesamten Sicherheitsbereich räumte und vorübergehend alle Abflüge stoppte, was eine erhebliche Verzögerung für etwa 800 Passagiere zur Folge hatte.
Schnell stellte sich heraus, dass die Sicherheitskontrolleure mit einer Warnmeldung eines Scanners konfrontiert wurden. Diese Warnung tauchte nicht in der Kontrollstrecke des betroffenen Passagiers auf, sondern wurde in einer anderen Sektion angezeigt, was das Sicherheitspersonal in Schwierigkeiten brachte. Die Tasche mit dem verdächtigen Inhalt wurde schlussendlich dem Reisenden übergeben, ohne dass eine Sichtkontrolle stattfand.
Der Blick hinter die Kulissen
Wie die WDR weiter berichtet, mussten während des Vorfalls alte Geräte für die Sicherheitskontrollen eingesetzt werden, da die neuen Scanner gegen 14 Uhr wieder aktiviert wurden. Doch nur eine Stunde später trat erneut eine Unregelmäßigkeit auf, was dazu führte, dass alle drei CT-Scanner außer Betrieb genommen wurden. Dies sorgte für Unmut unter den Reisenden, die nun auf ihre Flüge warten mussten.
Die Situation verdeutlicht, dass bei der Einführung neuer Technologien immer auch mit Anlaufschwierigkeiten zu rechnen ist. Die neuen CT-Scanner, die dazu gedacht sind, die Sicherheitsüberprüfungen zu beschleunigen, erlauben es Passagieren, Flüssigkeiten und elektronische Geräte im Handgepäck zu belassen. Diese Systeme sind bereits in anderen großen Flughäfen, wie etwa in Frankfurt, erfolgreich im Einsatz, wo sie die Wartezeiten erheblich reduzierte und die Abläufe effizienter gestaltete, wie auf der Webseite von Fraport nachzulesen ist.
Perspektiven für die Zukunft
Der Flughafen Köln/Bonn strebt ebenfalls an, die Effizienz seiner Sicherheitskontrollen mithilfe der neuen Scanner weiter zu verbessern. Die Technologie verspricht eine dreidimensionale Ansicht der Kontrollbilder, was die Erkennung von verbotenen Gegenständen präziser macht und damit den Passagieren einen unkomplizierteren Zugang zu ihren Flügen ermöglichen soll. Doch bevor dieser Schritt zur Normalität wird, müssen die technischen Schwierigkeiten behoben und das System reibungslos etabliert werden.
Insgesamt bleibt abzuwarten, wann die neuen CT-Scanner im vollen Umfang funktionsfähig sind und die Reisenden wieder einen unkomplizierten und zügigen Check-in erleben dürfen. Bis dahin heißt es für die Passagiere, Geduld zu bewahren und auf die nächsten Informationen des Flughafens zu achten.