Am 20. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga Frauen stand es am Freitagabend bereits fest: TG Nürtingen feierte einen knappen 29:30-Sieg gegen den VfL Waiblingen und festigte somit seine Ambitionen auf den Aufstieg. Mit diesem Erfolg hat Nürtingen einen Antrag auf die Lizenz für die 1. Handball-Bundesliga gestellt, was die Vorfreude auf die nächste Saison noch verstärkt. Der Spieltag ist ein bedeutender Meilenstein im Aufstiegsrennen, und die Spannung bleibt hoch, wie die weiteren Partien am Samstag zeigen werden.
In den kommenden Spielen wird der Spitzenreiter HC Leipzig auf die abstiegsbedrohten Werkselfen vom TSV Bayer 04 Leverkusen treffen. Währenddessen spielt der Fünfte HSV Solingen-Gräfrath gegen den HC Leipzig, und die Füchse Berlin treten auswärts gegen den Zwölften Rostocker HC an. Auch die SG 09 Kirchhof hat eine herausfordernde Reise zum Sechsten ESV 1927 Regensburg vor sich. Im Nordderby messen sich die Handball-Luchse Buchholz-Rosengarten mit dem Achten Werder Bremen, und das Schlusslicht TuS Lintfort hat es mit dem Neunten 1. FSV Mainz 05 zu tun. HSG Freiburg, die mit fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone auf dem Siebten Platz steht, empfängt den Bergischen HC.
Ein Blick auf die 1. Handball-Bundesliga
Die Handball-Bundesliga, die höchste Frauen-Handballliga in Deutschland, feiert in dieser Saison ihre 60. Auflage. Der erste Titel wird im Supercup zwischen Füchse Berlin, den aktuellen Meistern, und dem Pokalsieger THW Kiel am Samstag in München vergeben. Der offizielle Saisonbeginn für die 18 Bundesligisten ist am 27. August, mit insgesamt 34 spannenden Spieltagen, die die Teams bis zum letzten Spieltag am 7. Juni 2026 auf Trab halten werden.
Die Favoriten auf den Meistertitel sind wie gewohnt prominent vertreten: Füchse Berlin, SC Magdeburg, THW Kiel, SG Flensburg-Handewitt und MT Melsungen haben allesamt hohe Ansprüche. Besonders Mathias Gidsel von den Füchsen strebt danach, alle Titel zu gewinnen – vom Supercup über den DHB-Pokal bis hin zur deutschen Meisterschaft und der Champions League. Die Übertragungen der Handball-Bundesliga werden sowohl im Ersten als auch in den dritten Programmen ausgestrahlt, während der Streaming-Sender „dyn“ alle Partien live überträgt.
Historie und Erfolge
Die Geschichte der Handball-Bundesliga reicht bis ins Jahr 1957 zurück, als der erste Meistertitel vergeben wurde. Eimsbüteller TV war der erste Meister, und die moderne Bundesliga wurde 1975 gegründet. In den ersten zehn Saisons war die Tabelle in zwei Divisionen unterteilt, bevor 1985 das Format mit einer nationalen Tabelle eingeführt wurde. Die erfolgreichsten Vereine sind Bayer Leverkusen mit insgesamt acht Titeln, gefolgt von Thüringer HC und TV Lützellinden, die jeweils sieben Titel gewonnen haben.
Die anstehenden Spiele und die Entwicklungen rund um die Lizenzanträge zeigen, wie dynamisch und spannend die Liga ist. Ob TG Nürtingen den Sprung in die 1. Bundesliga schafft und wie sich die etablierten Teams schlagen werden, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Die Zuschauer können sich auf viele packende Begegnungen und aufregende Wendungen freuen. Für weitere Informationen und aktuelle Nachrichten besuchen Sie bitte Handball World oder Sportschau.