Ein neuer Einbruch in Unna sorgt für Aufregung. Am 22. November 2025 brach ein Unbekannter in ein Reiheneinfamilienhaus an der Hammer Straße ein, und es zeigte sich einmal mehr, dass die Diebstahlstatistiken in Deutschland leider ansteigen. Laut news.de geschah der Vorfall zwischen 19:40 Uhr und 21:10 Uhr, als der Täter die Kellertür gewaltsam aufbrach und sich Zugang zum Haus verschaffte. Entwendet wurde wertvoller Goldschmuck, was die betroffenen Hausbesitzer vor eine einschneidende materiell und emotional belastende Situation stellt.
Diese Art von Verbrechen hat in den letzten Jahren zugenommen. Statistiken zeigen, dass es im Jahr 2023 in Deutschland gut 119.000 Wohnungseinbrüche gab, wobei die Aufklärungsquote lediglich bei 14,9 % liegt. Besonders betroffen sind städtische Gebiete, wo das Einbruchsrisiko höher ist als in ländlichen Regionen. Dies wird von Statista unterstützt, wo auch der Anstieg der Einbrüche nach der Corona-Pandemie recht deutlich hervorgehoben wird. Der höchste Stand seit 2019 macht deutlich, dass nach all den Einschränkungen viele Menschen wieder vermehrt das Bedürfnis verspüren, in die eigenen vier Wände einzudringen.
Der Aufruf an die Bevölkerung
Die Polizei Unna hat Ermittlungen zu diesem Vorfall eingeleitet und ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf. Wer Hinweise zu dem Einbruch geben kann oder in der fraglichen Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02303 921 3120 oder per E-Mail an poststelle.unna@polizei.nrw.de zu melden, wie presseportal.de berichtet.
Einbruchdiebstähle gehen häufig Hand in Hand mit einem Verlust des Sicherheitsgefühls. Die Auswirkungen solcher Taten sind nicht nur materieller Natur – sie können auch psychologische Folgen haben, die das Sicherheitsgefühl der Betroffenen nachhaltig beeinträchtigen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern bedeutet auch, dass Nachbarn und Gemeinschaften in ihrer Gesamtheit darunter leiden.
Einbrüche im Kontext
Ein Blick auf die landesweiten Statistik zeigt, dass Einbrüche in städtischen Gebieten wie Bremen oder Berlin besonders häufig vorkommen. Dort sind sie auch bei über 50 % der Fälle weniger als 5 Jahre alt. Dennoch liegt Köln mit einer Einbruchsrate von 28 Fällen pro 100.000 Einwohner weit unter dem Spitzenreiter Mülheim an der Ruhr, die 283 Fälle erreicht hat. Die Polizei hat im Jahr 2023 rund 9.890 Tatverdächtige ermittelt, was ein starker Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren ist.
Insgesamt ist der Anstieg der Wohnungseinbrüche nach Corona besorgniserregend, und die Polizei ist gefordert, diese Delikte künftig noch intensiver zu verfolgen. Ein gutes Händchen im Einbruchschutz kann nicht nur dem Einzelnen, sondern ganzen Nachbarschaften zugutekommen, was besonders wichtig ist, um die Sicherheit in unseren Städten wieder zu stärken.