Die Filmwelt ist in Aufregung, denn der talentierte österreichische Schauspieler Josef Hader wurde mit dem begehrten Ernst-Lubitsch-Preis ausgezeichnet. Der Preis, der seit 1958 jährlich vom Club der Filmjournalisten verliehen wird, würdigt die beste komödiantische Leistung in einem deutschsprachigen Film. In diesem Jahr wurde Hader für sein Werk „Andrea lässt sich scheiden“ ausgezeichnet, das im Kino Babylon in Berlin offiziell gewürdigt wurde. Diese Tragikomödie, die 2024 in die Kinos kommt, erforscht das Leben der Dorfpolizistin Andrea, gespielt von Birgit Minichmayr, die in der Stadt als Kriminalinspektorin ein neues Leben beginnen möchte.

Hader bringt nicht nur seine Schauspielkunst in den Film ein, sondern übernahm auch die Regie und das Drehbuch für diesen außergewöhnlichen Film. Mit seinem schrägen Lehrer Franz präsentiert er eine Charakterstudie, die in der Tradition des „Lubitsch Touch“ steht, einer Verbindung von Leichtigkeit und profundem Tiefgang. Die Jury hob besonders die künstlerische Handschrift des Regisseurs hervor. Sie ist der Überzeugung, dass „Andrea lässt sich scheiden“ ein filmisches Provinzporträt ist, das ein detailgetreues Bild der österreichischen Provinz und ihrer farbenfrohen Figuren bietet, das hier[dass hier] gut zur Geltung kommt.

Der Ernst-Lubitsch-Preis

Der Ernst-Lubitsch-Preis ist nach dem berühmten Regisseur Ernst Lubitsch benannt, der für seine geschickte Verbindung von Humor und Dramatik bekannt war. Hader wird in dieser Tradition gesehen und seine Arbeit zeigt, dass es ihm gelingt, eine Balance zwischen Leichtigkeit und emotionaler Tiefe zu finden.

Die Auszeichnung in Berlin markiert einen weiteren Höhepunkt in Haders Karriere, der durch seine Vielseitigkeit und Kreativität überzeugt. Denn die Tragikomödie feierte bereits bei der Berlinale ihre Weltpremiere und erhielt durch ausgedehnte Sichtungen positive Resonanz von Publikum und Kritikern.

Josef Hader ist mit seinem neuen Film einen wichtigen Schritt gegangen und zeigt, dass cineastische Geschichten nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen können. Der Ernst-Lubitsch-Preis ist nicht nur eine Anerkennung seiner schauspielerischen Fähigkeiten, sondern auch seiner Regiekunst und seines schriftstellerischen Talents, was ihn zu einer herausragenden Persönlichkeit der österreichischen Filmkunst macht.

Somit können wir gespannt bleiben, wie sich „Andrea lässt sich scheiden“ in den kommenden Monaten weiterentwickelt und welchen Einfluss Hader mit seiner Arbeit auf die heimische und internationale Filmszene ausüben wird.