Das Stadtbad Viersen ist ein wahres Juwel unter den Schwimmbädern in Deutschland, das mit seiner reiche Geschichte und beeindruckenden Architektur begeistert. Im Jahr 1906 eröffnet, zählt es zu den letzten noch genutzten wilhelminischen Bädern des Landes. Das von Architekt Willi Esser entworfene Bad wurde nicht nur mit dem Ziel errichtet, die Volksgesundheit und Körperpflege zu fördern, sondern zeigt auch eine bemerkenswerte Gestaltung, die sich an der antiken Bäderkultur orientiert. Die Fassade im Gründerzeitstil mit Backstein und neubarockem Stuck zieht die Blicke auf sich und lädt dazu ein, die vergangene Pracht zu genießen. Laut Ruhr24 erhielt das Stadtbad sogar den Rheinischen Denkmalpreis für seine aufwendige Sanierung.
Die Schwimmhalle misst beeindruckende 20 mal 31 Meter und bietet eine moderne Stahlkonstruktion, die dem historischen Charme des Gebäudes dennoch nicht das Wasser reichen kann. Auch bei der Innenausstattung wurde auf Qualität geachtet: Die Vorhalle begeistert mit Mettlacher Fliesen und floralen Geländer-Ornamenten im Jugendstil, die den Besucher in eine andere Zeit entführen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise
Besucher können das Stadtbad zu folgenden Zeiten nutzen:
- Montag: 10:30 bis 16:30 Uhr
- Dienstag bis Freitag: 7:00 bis 21:30 Uhr
- Samstag und Sonntag: 10:00 bis 16:00 Uhr
Bitte beachten: Die Kasse schließt eine Stunde früher, und der Badeschluss erfolgt 15 Minuten vor Betriebsende. Die Eintrittspreise sind ebenfalls recht ansprechend:
| Ticketart | Preis |
|---|---|
| Erwachsene (2 Stunden) | 5 Euro |
| Erwachsene (3 Stunden) | 7 Euro |
| Familien (bis 5 Personen, 2 Stunden) | 11,50 Euro |
| Kinder unter 6 Jahren | kostenlos |
Ermäßigte Preise sind für Jugendliche, Schüler und Studierende bis 25 Jahre erhältlich. Das Stadtbad Viersen, gelegen in der Burgstraße 60, ist somit nicht nur ein historisches Erlebnis, sondern auch ein idealer Ort für einen erfrischenden Tag.
Eine kulinarische Notiz
Während man sich im Stadtbad erfrischt, könnte man den Gedanken an ein passendes Abendessen nicht aus dem Kopf bekommen. Wie wäre es mit Bacalao? Dieser herzhafte Fisch hat in der spanischen und portugiesischen Küche Tradition. Laut Directo al Paladar war Bacalao über Jahrhunderte einer der wenigen Fische, die im Inland Spaniens konsumiert wurden, und sein salzender Konservierungsprozess stammt bereits aus dem 10. Jahrhundert. Besonders zu Ostern erfreut sich Bacalao als schmackhafter Fleischersatz großer Beliebtheit.
Die Zubereitungsarten sind vielfältig und bieten für jeden Geschmack etwas. Von Bacalao al pil pil, wo der Fisch in aromatisiertem Öl und Knoblauch serviert wird, bis zu Bacalao a la gallega, der mit Kartoffeln zubereitet wird, ist für jeden Feinschmecker etwas Passendes dabei. Wenn der Tag im Stadtbad also vorüber ist, könnte ein köstliches Bacalao-Gericht den perfekten Ausklang darstellen. So verbindet sich Tradition mit Genuss auf wunderbare Weise.