In Viersen gibt es ein spannendes neues Projekt, das nicht nur die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen in der Region fördert, sondern auch ein Zeichen für Zusammenhalt und Zivilcourage setzt. Das Förderzentrum Ost hat als erste Schule im gesamten Kreis Viersen offiziell den Status eines Schutzortes erhalten. Dies wurde durch einen feierlichen Akt gewürdigt, bei dem der Schutzort-Aufkleber übergeben wurde. Neben dem Standort in Viersen hat auch Kempen einen solchen Aufkleber erhalten, und in naher Zukunft folgt Willich.

Doch was genau steckt hinter diesen Schutzorten? Diese einzigartigen Einrichtungen, wie Schulen, Kitas, Jugendzentren, Arztpraxen oder Bibliotheken, bieten nicht nur einen sicheren Rückzugsort für Kinder und Jugendliche. Sie sind auch Anlaufstellen in Problemsituationen, wenn etwa ein Bus verpasst wird oder es zu einem Sturz kommt. Das Projekt nennt sich „gemeinsam sicher“ und wird durch das Gesundheits- und Jugendamt des Kreises Viersen in enger Zusammenarbeit mit Kommunen, sozialen Einrichtungen und Bildungsträgern umgesetzt. Insgesamt sollen 150 dieser Schutzorte im gesamten Kreisgebiet eingerichtet werden, die einfach zu erreichen und unverbindlich nutzbar sind, wie die RP Online berichtet.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Landrat Bennet Gielen unterstreicht die Verantwortung von Schule, Verwaltung und Gesellschaft für die Sicherheit der Heranwachsenden. „Wir möchten ein Bewusstsein für Zivilcourage und Solidarität schaffen“, so Gielen. Daniel Giessmann, der Schulleiter des Förderzentrums Ost, freut sich über die erlangte Sichtbarkeit und betont, dass die Kinder und Jugendlichen hier Unterstützung finden können, wenn sie sich unsicher fühlen oder Schwierigkeiten haben.

Die Initiative verfolgt auch das Ziel, Kinder dazu zu ermutigen, ihre Umgebung selbstständig zu erkunden. Besuche im Verein, der Weg zur Schule oder Verabredungen mit Freunden sind wichtige Erfahrungen, die das Selbstbewusstsein und die soziale Entwicklung fördern. Dabei legt das Projekt auch großen Wert auf die Aufklärung, sodass Eltern und Betreuungspersonen mit ihren Kindern über die Schutzorte sprechen können. Notwendige Materialen wie Aufkleber, Informationsflyer und Leitfäden stehen den Einrichtungen zur Verfügung, um den Kindern die Wichtigkeit dieser Orte näherzubringen.

Zusammen stark

Das Konzept „gemeinsam sicher“ ist nicht nur eine bloße Sicherheitsmaßnahme; es ist ein Zeichen gemeinschaftlicher Verantwortung. Durch die Unterstützung von Krankenkassen und dem NRW-Familienministerium wird das Vorhaben nicht nur finanziell, sondern auch durch geschulte Teams in Schulen und Freizeitzentren begleitet. Diese Teams sind darauf spezialisiert, die Kinder über die angebotenen Schutzorte zu informieren und deren Nutzung zu fördern.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Ein klar definiertes Ziel verfolgt dieses Projekt: Die Schaffung sicherer Orte zur Unterstützung einer geschützten Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Kreis Viersen. Wer mehr über das Programm erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Website des Kreises Viersen. Das ist ein echter Gewinn für die Region, das zusammen stark ist und sich gemeinsam für eine sichere Zukunft einsetzt, so wie in den Berichten von RP Online und Kreis Viersen nachzulesen ist.