Der Duisburger Weihnachtsmarkt hat am 13. November 2025 seine Pforten geöffnet und zieht seitdem die Besucher an die Königstraße. Doch die Meinungen über das Event sind gespalten. Einige Gäste äußern sich enttäuscht über die Preisgestaltung und das Angebot. So wird beispielsweise der Preis von 5 Euro für eine Bratwurst heftig kritisiert, ebenso wie die hohen Parkgebühren von 12 Euro. Entsprechende Kommentare findet man zahlreich in den sozialen Medien, wo einige Nutzer die Stände als „überteuerte Sauf- und Fressbuden“ abqualifizieren. Diese Frustration ist nicht neu und trifft ein allgemeines Bewusstsein der Bevölkerung über steigende Preise in der Gastronomie und beim Freizeitausgleich.
Trotz dieser negativen Rückmeldungen gibt es ebenso viele positive Stimmen. Besucher loben die ansprechende Gestaltung des Marktes, die festlich geschmückten Holzhütten und Tannenbäume, und freuen sich über die neue Kunsteisstockbahn namens „Eisstockspaß“. Diese unterschiedlichen Meinungen spiegeln wider, wie verschieden die Erwartungen an Weihnachtsmärkte sind, das zeigt sich auch deutlich an der Diskussion um den Weihnachtsmarkt in Kerpen, der aufgrund seiner Umbenennung in „Genussmarkt“ in die Kritik geriet. Die Stadt Duisburg hat den Markt bis zum 30. Dezember 2025 beworben und es bleibt abzuwarten, ob die öffentliche Debatte um die hohen Preise Einfluss auf die Besucherzahlen haben wird.
Erwartungen und Realität
Wie auch anderswo scheinen die Gäste in Duisburg unterschiedliche Erwartungen an den Weihnachtsmarkt zu haben. Während einige eine besinnliche Atmosphäre und traditionelles Angebot suchen, sind andere mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis unzufrieden. In den sozialen Netzwerken wird fleißig diskutiert. Diese Art der Kommunikation zeigt eine Welle der Empörung, die häufig gemeinsame Themen in den Städten Nordrhein-Westfalens betrifft. Allein die Debatte über Streckenpreise und Parkgebühren ist ein wiederkehrendes Thema, das häufig auf ähnliche Probleme in anderen Märkten zurückzuführen ist.
Blickt man über die Grenzen von Duisburg hinaus, wird auch der Weihnachtsmarkt in Köln, der in Rankings mit 4,50 bewertet wird und vom 26. November bis 23. Dezember für Freude sorgt, erwähnt. Mit 761 Ständen lockt er zahlreiche Besucher an und wird oft für seine festliche Atmosphäre geschätzt. Dagegen rangiert der Duisburger Markt mit einer Bewertung von 4,18, was ihn im Vergleich zu zahlreichen anderen Weihnachtsmärkten in der Region eher im Mittelfeld sieht. Das Slowakei-Festival bietet im Vergleich zum Duisburger Markt eine aufregendere Geschmacksvielfalt mit zahlreichen herbstlichen Speisen und Getränken.
In Anbetracht der allgemeinen Rückmeldungen könnte man den Eindruck gewinnen, dass die lokale Veranstaltungsorganisation bei der Planung des Duisburger Weihnachtsmarkts vielleicht ein besseres Händchen hätte zeigen können. Die Frage bleibt, wie sich die Stimmung in den kommenden Wochen entwickeln wird und ob der Markt die notwendige Besucherzahl erreichen kann, trotz der starken Diskussionen rund um Preis und Angebot.