Die Hochschule Rhein-Waal (HSRW) erlebt einen regelrechten Zustrom an Erstsemesterstudierenden zum Wintersemester 2025/26. Mit 1.291 neuen Gesichtern verzeichnet die Hochschule einen stattlichen Anstieg von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als noch 1.070 Erstsemester immatrikuliert wurden. Insgesamt studieren inzwischen über 6.200 Studierende an den Standorten Kleve und Kamp-Lintfort, ein erfreuliches Zeichen in Zeiten sinkender Zahlen in vielen Hochschulen Nordrhein-Westfalens, wie radiokw.de berichtet.

Besonders bemerkenswert ist, dass der Zulauf an der HSRW entgegen dem allgemeinen Trend in NRW, wo viele Hochschulen mit Rückgängen kämpfen, steigt. Präsident Oliver Locker-Grütjen spricht von einer klaren Trendwende und hebt hervor, wie die Hochschule zur Fachkräftesicherung in der Region Niederrhein beiträgt. Neben der hervorragenden Studierendenzahl fügen sich auch die praxisnahen Projekte und Unternehmenskooperationen harmonisch ins Gesamtbild ein.

Beliebte Studiengänge und neue Angebote

Die Studienangebote der HSRW erfreuen sich großer Beliebtheit, vor allem in den Bereichen Technologie, Bionik und nachhaltiger Tourismus. In diesem Wintersemester gab es einige Neuerungen: Das Bachelorangebot an der Fakultät für Technologie und Bionik wurde neu aufgestellt, und der Studiengang Nachhaltiger Tourismus wurde konzeptionell angepasst, wie lokalkompass.de ergänzt. Das Interesse an diesen neuen Programmen ist beachtlich, was die Hochschule zuversichtlich in die Zukunft blicken lässt.

Ein weiterer positiver Aspekt ist die internationale Ausrichtung der HSRW: Viele der neuen Studierenden stammen nicht nur aus anderen Bundesländern, sondern auch aus dem Ausland. So bleibt auch der Anteil der internationalen Absolvent*innen hoch, wo 46 Prozent in NRW und 73 Prozent in Deutschland bleiben. Das zeigt, wie attraktiv das Studium an der HSRW ist.

Vorbereitung auf die Zukunft

Die Hochschule legt großen Wert auf Themen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit, um ihre Studierenden bestmöglich auf die Herausforderungen der zukünftigen Berufsfelder vorzubereiten. Trotz der Herausforderungen durch die G9-Umstellung in NRW rechnet die HSRW mit einem stabilen Wachstum in den kommenden Jahren. Das soll auch durch die Nähe zu Berufskollegs in Kleve, Geldern und Wesel gelingen, die nicht von der Umstellung betroffen sind.

Abschließend bleibt zu erwähnen, dass 789 Studierende im akademischen Jahr 2025 ihren Abschluss an der HSRW erlangten. Diese Erfolge und die hohe Nachfrage nach zukunftsfähigen Studiengängen stellen klar, dass die HSRW auf dem richtigen Weg ist, die Herausforderungen des Bildungssystems erfolgreich zu meistern und gleichzeitig einen bedeutenden Beitrag zur Ausbildung von Fachkräften in der Region zu leisten. Der Trend ist eindeutig: Die Hochschule Rhein-Waal steht auf stabilen Beinen und erfreut sich einer positiven Entwicklung, die sicherlich auch in den kommenden Jahren Bestand haben wird, wie destatis.de erklärt.