Ingrid Laubrock, die vielfach ausgezeichnete Jazzmusikerin, bewegt sich in ihren künstlerischen Arbeiten geschickt zwischen präziser Komposition und freier Improvisation. Im Jahr 2023 schrieb sie das Stück „Zones 1+2“ für das Ensemble Studio Dan, das in den letzten Jahren durch die innovative Fusion von Elementen aus Jazz, Avantgarde und Neuer Musik besticht. Diese Zusammenarbeit markiert den Beginn einer intensiven künstlerischen Partnerschaft, die nun am Samstag, den 28. Februar, mit einem Auftritt im Stadtgarten, Venloer Straße 40, weitergeführt wird. Der Abend verspricht ein spannendes Erlebnis für Jazzliebhaber zu werden, wenn Laubrock und das Ensemble die Bühne betreten.
Die Uraufführung von „Zones 1+2“ fand im Rahmen der Klangspuren Schwaz statt und wurde später im Wiener Porgy & Bess bei Wien Modern aufgeführt. Laubrock’s kreative Projekte finden große Anerkennung, und ihre musikalische Reise wird durch die Auszeichnung mit dem Deutschen Jazzpreis 2025 honoriert, den sie für ihre Leistungen im Bereich der Holzblasinstrumente erhielt. Diese Preisverleihung, die am 13. Juni 2025 im E-Werk in Köln stattfand, ist ein bedeutendes Ereignis in der Jazzszene Deutschlands. Insgesamt wurden dort 22 Preisträger:innen aus 76 Nominierten in verschiedenen Kategorien geehrt.
Das bevorstehende Werk und die Zusammenarbeit mit Tom Rainey
Für 2026 plant Ingrid Laubrock die Uraufführung eines neuen Werkes, das in Kooperation mit dem renommierten Schlagzeuger Tom Rainey entstehen soll. Rainey gilt als einer der markantesten Improvisatoren der Gegenwart und seine Klangsprache wird neue Interaktionsräume und klangliche Tiefen schaffen. Eng zusammenarbeiten ist für beide Künstler wichtig, um ein Werk zu schaffen, das sowohl kompositorische Präzision als auch improvisatorische Offenheit vereint. „WZ.de“ hebt hervor, dass die Interpretationen Laubrocks und der Ansatz von Studio Dan, Reibungen und Brüche als Motor künstlerischer Energie zu begreifen, perfekt harmonieren.
Das künstlerische Wirken von Studio Dan und Laubrock zeigt deutlich die Relevanz und Zukunftsweisendheit ihrer ästhetischen Ausrichtung. Mit dieser Zusammenarbeit wird nicht nur die Jazzlandschaft bereichert, sondern auch die kulturelle Vielfalt in Köln gefördert. Die nächste Aufführung bietet also die perfekte Gelegenheit, sich von der Energie und Kreativität des Ensembles mitreißen zu lassen.
Der Deutsche Jazzpreis 2025
Die Bedeutung des Jazz für das kulturelle Leben in Deutschland wurde bei der Verleihung des Deutschen Jazzpreises 2025 von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer eindrucksvoll unterstrichen. Insgesamt werden die Preisträger:innen neben einer Trophäe mit einem Preisgeld von 12.000 Euro honoriert, während die Nominierten, die keinen Preis gewinnen, 4.000 Euro erhalten. Die feierliche Veranstaltung, die in Kooperation mit der Stadt Köln und dem Land Nordrhein-Westfalen stattfand, beinhaltet ein musikalisches Rahmenprogramm mit Live-Acts, darunter auch Performances bekannter Künstler.
Mit so vielen Möglichkeiten und Talenten, die im kulturellen Bereich aktiv sind, steht fest, dass die Jazzszene in Köln lebendig und facettenreich bleibt. Es lohnt sich, die kommenden Veranstaltungen im Auge zu behalten, um nicht nur Ingrid Laubrock und das Ensemble Studio Dan, sondern auch andere herausragende Musiker:innen zu erleben.




