Der zweite Tag der Deutschen Kurzbahnmeisterschaft in der Schwimmoper in Wuppertal steht ganz im Zeichen von Rekorden und goldenen Momenten. Mit Spannung haben die Schwimmfans den Auftritten ihrer Favoriten entgegengefiebert, und besonders Angelina Köhler aus Berlin sorgte für Furore. Die 25-jährige Athletin stellte im Vorlauf über 50 m Schmetterling einen neuen Deutschen Rekord auf, der jetzt bei 25,31 Sekunden liegt. Diese Zeit ist 18 Hundertstel schneller als der vorherige Rekord von Aliena Schmidtke, der acht Jahre Bestand hatte. Köhler brennt nun darauf, künftig unter die 25-Sekunden-Marke zu kommen, möglicherweise bereits bei der anstehenden Kurzbahn-EM in Lublin, Polen, vom 2. bis 7. Dezember 2023, wie Yahoo Nachrichten berichtet.
Doch damit nicht genug: Am Abend krönte sich Köhler auch mit dem Titel über 200 m Freistil und festigte ihren Status als Top-Schwimmerin. Bei der EM 2023 holte sie bereits Gold über 200m und Silber über 100m Schmetterling – ein echter Medaillenschatz!
Überraschung für den Gastgeber
Eine weitere Sensation des Tages lieferte die Frauen-Freistilstaffel des gastgebenden SV Bayer Wuppertal. Die Schwimmerinnen Luisa Herrmann, Eltje Hesse, Skadi Hesse und Julia Znachowska schwammen mit einer Zeit von 1:43,66 Minuten zu Gold. Trainer Henning Lambertz war ob dieser Leistung sichtlich überrascht, denn der Sieg der Staffel war unerwartet. Die Freude über diesen Erfolg war im Team deutlich spürbar.
Für die Herrenmannschaft des SV Bayer lief es weniger rund. Die Staffel, bestehend aus Larus Thiel, Gian Luca Reduth, Jona Finn Sue und Eric Lange, errang mit einer Zeit von 1:31,04 Minuten den siebten Platz. Jonathan Turck, der sich auf das A-Finale über 200 m Freistil konzentrierte, blieb der Herrenstaffel fern und konnte im entscheidenden Rennen seine persönliche Bestleistung auf 1:46,51 Minuten steigern. Dennoch reichte es nur für den vierten Platz.
Ein Tag voller Höhepunkte
Die Deutsche Kurzbahnmeisterschaft hat also einiges zu bieten – von Rekordschwimmen über Überraschungssiege bis hin zu persönlichen Bestzeiten. Die Athleten und Zuschauer kommen hier voll auf ihre Kosten. Mit solch starken Leistungen dürfen wir auf die nächste Veranstaltungen gespannt sein und freuen uns auf die weitere Entwicklung unserer Schwimmtalente und die bevorstehenden Wettkämpfe, bei denen die Leistungen der Sportler auf die nächste Stufe gehoben werden sollen.